Gefahrenzone Skipiste: Zahlreiche Unfälle
mit Schwerverletzten in Wintersportorten

Hochsaison für Unfallkrankenhäuser in Österreich Lungau: Frau beging nach Crash mit Kind Fahrerflucht

Gefahrenzone Skipiste: Zahlreiche Unfälle
mit Schwerverletzten in Wintersportorten © Bild: APA/Techt

Zwei Schwerverletzte hat ein Zusammenstoß auf einer Skipiste in Radstadt in Pongau gefordert. Ein 29-jähriger Snowboarder aus der Stadt Salzburg prallte auf einen 45-jährigen Skifahrer aus Kuchl (Tennengau), der anschließend über einen Böschung in den angrenzenden Wald flog. Beide Männer wurden mit Schulterverletzungen ins Unfallkrankenhaus nach Salzburg gebracht, informierte die Sicherheitsdirektion.

Der Unfall ereignete sich auf der Königslehenabfahrt. Der Skifahrer aus Kuchl hat sich auch noch einen Zahn ausgeschlagen. Zuvor war ein zwölfjähriger Schüler aus Oberösterreich bei einer Kollision mit einer Skifahrerin auf dem Aineck in St. Michael im Lungau schwer verletzt worden. Die Frau blieb unerkannt, sie beging Fahrerflucht.

Kollision in Steiermark
Bei einem Skiunfall in der Obersteiermark sind zwei junge Skifahrer verletzt worden. Dies teilte die Sicherheitsdirektion Steiermark mit. Laut Angaben der Ersthelfer waren beide Opfer bewusstlos. Ein 24 Jahre alter Steirer wurde mit dem Notarztwagen ins Unfallkrankenhaus Tamsweg in Salzburg gebracht. Ein zehn Jahre alter Deutscher wurde mit einem Rettungshubschrauber ins LKH Klagenfurt geflogen.

Zahlreiche Unfälle auf Kärntens Skipisten
Auch auf den Kärntner Skipisten haben zahlreiche Verkehrsunfälle ereignet, bei denen eine Reihe von Urlaubern schwer verletzt wurde. Gleich vier Mal musste ein Rettungshubschrauber ausrücken, um Verletzte ins Spital zu fliegen. Dazu gab es eine Reihe von Unfällen, bei denen es jedoch zumeist nur leichte Verletzungen gab.

Vorarlberg
Zwei Erwachsene und zwei Kinder sind bei Wintersportunfällen in Vorarlberg schwer verletzt worden. Zwei Tourengeher aus Konstanz (D), die sich im Skigebiet Schoppernau (Bregenzerwald) verirrt hatten, konnten in den Abendstunden von der Bergrettung unverletzt geborgen werden.

(apa/red)