Gefahr auf Tellern: Nicht Fett macht dick
und krank, sondern Getreideprodukte & Co.

NEWS verrät mehr über das Risiko Kohlenhydrate Pasta und Brot hemmen die Verbrennung des Fetts

Galten kohlenhydratreiche Lebensmittel bis vor kurzem noch als wichtigster Teil richtiger Ernährung, so sprechen Expertenempfehlungen heute eine andere Sprache. Denn Studien belegen, dass die ständige Zufuhr von zu vielen Kohlenhydraten, die nicht durch körperliche Anstrengung verwertet werden, ein Gesundheitsrisiko darstellt, weil sie den Insulinpegel im Blut dauerhaft steigert. Die Folge: Der Körper wird resistent gegen das Insulin, die Muskeln verwerten zu wenig Zucker, sowohl Insulin als auch Zuckerwert im Blut steigen an. Diese "Insulinflut" ebnet den Weg für Diabetes Typ 2 und Krankheiten wie Bluthochdruck, Infarkt, Schlaganfall und Krebs.

Bedrohliche Mast
Der Wissenschaftler Nicolai Worm warnt: "Kohlenhydrate machen Hunger. Sie verführen dazu, mehr Kalorien aufzunehmen, als wir brauchen. Auch Schweine werden nicht mit Fett, sondern mit Getreide gemästet, damit sie möglichst schnell dick werden. Daran ist das Masthormon Insulin schuld. Es wird beim Konsum von Kohlenhydraten vermehrt ausgeschüttet und hemmt die Fettverbrennung."

Schutz und Hilfe
Der Ausweg heißt: Weniger Kohlenhydrate wie Getreideprodukte essen und mehr Bewegung machen. Ist das Problem jedoch bereits akut, helfen neue Medikamente, die bei Typ-2-Diabetikern auch das Risiko für Infarkt und Schlaganfall deutlich senken können.

Ausweg Insulin-Sensitizer
So genannte Insulin-Sensitizer wie Actos senken Insulinspiegel und Blutzuckerwerte zugleich. Außerdem bewirken sie, dass der Körper auf das eigene Insulin wieder empfindlicher reagiert. (NEWS Nr. 14/2006, Gesundheit Extra)