Gefährlicher Spaß auf zwei Brettern: Fast jede zweite Skibindung falsch eingestellt

Sicherheitsbedingungen bei 40 % nicht eingehalten Korrekte Bindung mindert Sturzrisiko um zwei Drittel

Gefährlicher Spaß auf zwei Brettern: Fast jede zweite Skibindung falsch eingestellt © Bild: Corbis

40 Prozent der Skibindungen von Freizeitsportlern haben bei einem Test im vergangenen Winter in Tirol nicht den Sicherheitsbedingungen entsprochen. "Das Risiko, sich bei einem Sturz zu verletzen, ist mit einer korrekt eingestellten Bindung um bis zu zwei Drittel niedriger", informierte der Österreichische Skiverband (ÖSV). Das Material sollte jährlich geprüft werden.

Die Bindungen auf 180 Bretteln sind in der Saison 2009/10 in Serfaus nach einem Zufallsprinzip vom Institut für Sportwissenschaften im Auftrag des ÖSV unter die Lupe genommen worden. Fünf Prozent waren überhaupt nicht funktionsfähig. 18 Prozent der Skifahrer gaben an, dass sich ihre Bindungen ab und zu unerwartet öffnen. Und nur ein Drittel lässt die Bindung jährlich prüfen.

(apa/red)