'Gammelfleisch'-Skandal auch in Österreich: Verdorbene Ware zum Teil schon verzehrt

Mehrere Betriebe in Wien, Tirol, Steiermark betroffen

In Sachen "Gammelfleisch" werden nun auch die Behörden in Österreich zunehmend aktiv. In Wien wurden offenbar fünf Betriebe mit verdorbener bzw. abgelaufener Ware aus Deutschland beliefert. Diese Firmen wurden inzwischen kontrolliert, ein Ergebnis liegt noch nicht vor. Auch in Tirol und der Steiermark gibt es betroffene Firmen. Der Großteil der Ware ist aber bereits verzehrt.

'Gammelfleisch'-Skandal auch in Österreich: Verdorbene Ware zum Teil schon verzehrt

In dem betroffenen Gasthaus in der Steiermark wurden 200 Kilogramm des Hühnerfleisches - insgesamt waren 500 Kilogramm geliefert worden - sichergestellt. 20 Kartons verdorbener und falsch etikettierter Ware wurden gefunden. Der Rest der Lieferung sowie 300 Kilogramm Burgerfleisch war bereits verspeist worden.

In Tirol sind drei Unternehmen - zwei Gastronomiebetriebe und ein Lebensmittelhändler - vom "Gammelfleischskandal" betroffen. Mittlerweile sei kein Fleisch mehr im Umlauf, hieß es bei der Landessanitätsdirektion. Auch in Tirol soll sich kein Kunden über eine geschmackliche Beeinträchtigung beschwert haben.

In Wien wurden ebenfalls möglicherweise betroffene Betriebe unter die Lupe genommen. Laut einem Rathaussprecher wurden von Gesundheitsministerium fünf Betriebe genannt, die möglicherweise mit verdorbener bzw. abgelaufener Ware beliefert worden sind. Die Firmen wurden inzwischen kontrolliert und die gezogenen Proben an die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit übermittelt. (apa)