Gamescom in Köln

Bunte Kostümschau

Von Super Mario bis zu blutverschmierten Krankenschwestern ist alles dabei

Spielen alleine reicht echten Gamern schon lange nicht mehr. Nein, sie wollen in den Rollen ihrer Helden voll und ganz aufgehen. Wie das aussehen kann, ist derzeit sehr eindrucksvoll auf der Gamescom in Köln zu bewundern. Von "Super Mario" und "Luigi" bis hin zu Monstern und Shooter-Stars ist da alles mit dabei.

Auf der Messe zeigen mehr als 600 Aussteller die Trends der Branche. Für viele der größtenteils männlichen Besucher dürften Ego-Shooter, Action- und Rollenspiele im Mittelpunkt stehen. Die Messe setzt erstmals einen Schwerpunkt bei mobilen Spielen. Bis zu 250.000 Gäste wurden auf der Messe erwartet.

Wirtschaftliche Relevanz von Computerspielen
Bei der offiziellen Eröffnung hob die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die wirtschaftliche Relevanz von Computerspielen hervor. "Wir wissen in der Politik um die Bedeutung dieses Marktes, um die Bedeutung dieser Industrie", sagte sie am Mittwochabend. Der Politik komme die Rolle zu, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen und für Vernetzung und Kooperation zu sorgen, damit sich Entwickler und Publisher wohlfühlen.

Dabei sei aber wichtig, Themen wie Medienkompetenz und Jugendschutz nicht außer Acht zu lassen: "Es ist keine Übertreibung, dass Games bereits jetzt für die junge Generation ein Leitmedium sind. Wir müssen junge Nutzer vor möglichen Gefahren schützen." Kraft plädierte dafür, den Umgang mit Spielen auf den Lehrplan der Schulen zu bringen. Die Landesregierung wolle die Initiative digitales Medienland NRW ausbauen und dabei verstärkt Akzente bei digitalen Medien setzen.

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