Gaga von

Beten gegen die Lady

Konservative Christen hoffen auf Hilfe von Oben, damit Konzert abgesagt wird

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    Lady Gaga freut sich auf ihr Konzert in Südkorea.

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    Der Auftritt im Seoul Olympic Stadion ist das erste ihrer startenden Welttournee.

Lady Gagas Auftakt zur Welttournee in Südkorea stößt nicht nur auf Wohlwollen: Rund 300 konservative Christen haben sich in Seoul versammelt, um gemeinsam für eine Absage des Konzerts Ende kommender Woche zu beten. Sie werfen der Pop-Provokateurin Gaga vor, dass sie Homosexualität und Pornografie propagiere. Die Künstlerin hat sich wiederholt für die Rechte von Homosexuellen eingesetzt. Währenddessen kann es die Sängerin kaum erwarten, bis es los geht.

Die Mitglieder einer protestantischen Kirche hatten in der Stadt Seoul Lady Gaga auf Transparenten beschuldigt, sie verbreite eine "ungesunde Sexualkultur" durch "obszöne Texte und Konzerte". Die Transparente wurden allerdings von der Stadtverwaltung entfernt.

Währenddessen kann es Lady Gaga kaum noch erwarten, endlich im "Seoul Olympic Stadium" aufzutreten. "So glücklich. Die Bühne ist mehr als ich mir erträumt habe", twitterte die Lady vor kurzem. Und auch ein Foto von sich selbst im Stadion mit den Worten "Freaking out" postete die Sängerin.

Eintritt erst ab 18 Jahren
Das Konzert am Freitag (27. April) in Seoul bildet den Auftakt von Lady Gagas Welttournee "The Born this way ball", der Besuch ist nur für Personen ab 18 Jahren erlaubt. In Südkorea gibt es nach den Philippinen die größte christliche Gemeinde in Ostasien, es gibt etwa 8,6 Mio. Protestanten und 5,1 Mio. Katholiken. Mehr als zehn Mio. Südkoreaner sind Buddhisten. Am 18. August wird Lady Gaga auch Wien einen Besuch abstatten .

Link: Lady Gaga auf Twitter