Gabi Burgstallers Wunsch: SPÖ soll auf jeden Fall in die nächste Bundesregierung

Landeshauptfrau in in Bawag-Affäre für Aufklärung "profil": Geschäftspolitik des Käufers muss passen

In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" spricht sich Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller dafür aus, dass die SPÖ nach den nächsten Nationalratswahlen auf jeden Fall eine Regierungsbeteiligung anstrebt: "Die SPÖ ist entstanden, um die Gesellschaft zu gestalten. Und dazu muss sie regieren - natürlich nicht ohne Wenn und Aber. Eine Aussage, 'dann lieber in die Opposition', die werden Sie von mir nicht hören." Wiens Bürgermeister Michael Häupl hatte vergangene Woche in einem Interview gemeint, die SPÖ solle in Opposition gehen, wenn sie nur auf Platz zwei landet.

In der Affäre um die Gewerkschaftsbank Bawag tritt Salzburgs Landeshauptfrau für eine lückenlose Aufklärung "bis zur strafrechtlichen Verfolgung". Einen vollständigen Verkauf der Bank durch den ÖGB hält Burgstaller nicht unbedingt für notwendig: "Eine starke Gewerkschaft kann durchaus auch Beteiligungen an Unternehmen habe. Wichtig ist, dass die Unternehmenspolitik mit den eigenen Grundsätzen zusammenpasst", so die SPÖ-Politikerin im "profil"-Interview.

Das Interview mit Gabi Burgstaller finden Sie in voller Länge im aktuellen "profil"!