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G-20-Gipfel - Brandsätze nahe Demostrecke in Buenos Aires entdeckt

25.000 Polizisten und Soldaten im Einsatz

Die argentinischen Sicherheitskräfte haben während des G-20-Gipfels in Buenos Aires rund ein Dutzend Brandsätze in einem verlassenen Auto beschlagnahmt. Beamte der Grenzschutzpolizei entdeckten die Molotowcocktails in einem ausgebrannten Taxi in der Innenstadt, wie der Radiosender Mitre am Freitag berichtete.

Der Fundort liegt in der Nähe der Strecke der für den Nachmittag (Ortszeit) geplanten Demonstration gegen den Gipfel.

Die Sicherheitskräfte bereiteten sich auf heftige Proteste vor. An den Gipfeltagen sind in der argentinischen Hauptstadt 25.000 Polizisten und Soldaten im Einsatz. Weite Teile der Hauptstadt waren abgesperrt. In Argentinien gibt es eine gut organisierte und kampferprobte linke Szene. Die Proteste richten sich gegen den G-20-Gipfel, den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die argentinische Regierung.

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