Fußballer des Jahres von

Ballon d'Or: Ronaldo, Messi, Neuer -
Was für und was gegen sie spricht

Wer verdient es mehr? Lässt sich diese Frage wirklich rational beantworten?

Cristiano Ronaldo und Lionel Messi beim Ballon d'Or 2013 © Bild: OLIVIER MORIN/AFP/Getty Images

"Alle Jahre wieder..." ist in der Vorweihnachtszeit nicht nur ein häufig gesungenes Kinderlied, "Alle Jahre wieder..." beschreibt auch perfekt die Diskussionen, die im Vorfeld der Wahl zum Weltfußballer entbrennen. Warum dieser gewinnen soll und wieso jener besser ist. Cristiano Ronaldo und Lionel Messi kennen das Spiel und sind seit Jahren die Protagonisten der Streitparteien. Dieses Jahr gesellt sich mit Manuel Neuer ein Favorit der deutschen Herzen hinzu. Was spricht für die Nominierten?

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Cristiano Ronaldo

Was für ihn spricht: Tore, Tore, Tore

Torschützenkönig in La Liga mit 31 Treffern und damit ex aequo mit Luis Suarez Gewinner des "Goldenen Schuhs", Torschützenkönig in der Champions League mit 17 Treffern, was einen Allzeitrekord bedeutet. In der aktuellen Spielzeit 20 Tore in 12 Spielen in der Meisterschaft und 26 Treffer in 20 Partien wettbewerbsübergreifend. Kurzum: Cristiano Ronaldo ist eine Tormaschine, die nicht stottert. Dazu wurde er 2014 mit Titeln in der Copa del Rey, dem UEFA Super Cup und nicht zuletzt der Champions League hoch dekoriert.

Cristiano Ronaldo oben ohne
© Lars Baron/Getty Images 17 Tore in einer Champions-League-Saison: Cristiano Ronaldo

Was gegen ihn spricht: Die WM

Was jahrelang das einzige plausible Argument gegen Lionel Messi war, könnte nun ausgerechnet zur Achillesferse seines Erzrivalen werden. Ronaldo blickt auf ein enttäuschendes Länderspieljahr zurück. Als Teamkapitän Portugals fuhr er nach nur drei Partien bei der Weltmeisterschaft in Brasilien wieder nach Hause; ein Tor und drei durchwachsene Leistungen das persönliche Resümee. In einem WM-Jahr, wie es eben 2014 ist, sollte der Weltfußballer eigentlich auch bei DEM Großereignis etwas geleistet haben. Oder nicht?