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Wettskandal beim TSV Hartberg:
Ex-Trainer unter Druck der Mafia

Ivo Istuk soll zu Spiel-Manipulationen gezwungen worden sein - Untersuchung läuft

Ivo Istuk bei Hartberg © Bild: GEPA pictures/ Patrick Leuk

Nur vier Wochen trainierte Ivo Istuk im vergangenen Sommer den Erste-Liga-Club TSV Hartberg, einen Tag vor dem Saisonstart trennten sich die Steirer aber vom bosnischen Coach. Offiziell wegen sprachlicher Barrieren. Nun erscheint dessen Engagement in anderem Licht. Wie die "Kronenzeitung" in ihrer Sonntag-Abendausgabe berichtete, sah sich Istuk nach eigenen Angaben unter Druck der Wettmafia.

Demnach erklärte Istuk in einem Interview in seiner Heimat (www.avaz.ba), dass er sich zurückgezogen habe, weil man von ihm verlangt hätte, Spiele zu manipulieren. "Die Manager Muhamed Cosic und Zivko Budimir haben mich nach Österreich gebracht ... und zogen mich auch in die Wettmafia rein", wird Istuk in der "Kronenzeitung" mit Berufung auf www.avaz.ba zitiert. Anstatt angekündigter Mittel von einem Sponsor aus Aserbaidschan hätte er mittels Spiel-Manipulation Gelder einspielen sollen, so seine Version.

Hartberg-Obmann Jürgen Rindler erklärte gegenüber der "Krone" dagegen: "Das Bundeskriminalamt hat uns zu der Causa einvernommen, dringend empfohlen, die Reißleine zu ziehen." Der TSV hat demnach auch die Bundesliga informiert, Ermittlungen sollen weiter im Laufen sein.

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