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Fußball: Vorfreude auf Ligasaison seit Montag "erheblich größer"

Erwartungen von Ligachef Ebenbauer an neue Zwölferliga: "Ganz oben steht Spannung. Und durch Spannung mehr Zuschauer"

Die Bundesliga steht vor einer historischen Saison durch die Installierung der neuen Zwölferliga. "Seit Montag ist die Vorfreude auf die neue Saison erheblich größer", betonte Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer am Mittwoch auf der Kick-Off-Veranstaltung der Liga und von TV-Exklusivpartner Sky in Wien. Die Teilnehmer für die neue Saison stehen erst seit Montag fest.

Der Einspruch des Zweitligisten Wiener Neustadt gegen die Beglaubigung des Relegationsrückspiels gegen St. Pölten wurde da auch in dritter Instanz vom Ständig Neutralen Schiedsgericht abgewiesen.

Die Ligenreform habe massive Arbeiten mit sich gebracht. Durch die "Causa Atanga" und der Hartnäckigkeit der Wiener Neustädter abseits des "Grünen Rasens" habe man zusätzliche Aufgaben gehabt. "Die haben wir gemeistert, wir gehen daher frohen Mutes in die Saison", sagte Ebenbauer.

Er hat ganz klare Erwartungen an die neue Spielzeit. "Ganz oben steht Spannung. Und durch Spannung mehr Zuschauer", betonte der Ligachef. Der neue Modus samt Punkteteilung nach 22 Runden und die folgende Trennung in eine Meistergruppe der Top Sechs sowie einen Pool mit den restlichen Vereinen sowie dem am Saisonende auch noch angesetzten Europa-League-Play-off um den letzten Europacup-Startplatz werde die Spannung deutlich erhöhen.

"Ich habe mich mit Kollegen aus anderen Ländern unterhalten. Die Meistergruppe wird aus Sicht der Schiedsrichter knallhart", sagte Harald Lechner. Der Referee wurde am Montag im Rahmen der Ligaveranstaltung zum fünften Mal in Folge als Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnet. "Es ist keine Selbstverständlichkeit für mich", betonte Lechner.

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