ÖFB-Nationalteam von

Teamchef Koller soll bleiben

ÖFB-Präsident Leo Windtner plant die "zukunftsorientierte" Vertragsverlängerung

ÖFB-Präsident Leo Windtner und Teamchef Marcel Koller im Flugzeug nach Kasachstan © Bild: GEPA pictures/Ort

Die Qualifikation für die WM in Brasilien soll klappen, die EM-Endrunde 2016 ist laut ÖFB-Präsident Leo Windtner "ein Muss". Als Trainer soll bei beiden Missionen der aktuelle Teamchef Marcel Koller an Bord sein. Ich glaube, dass beide Seiten an einer Verlängerung interessiert sind. Sollten wir uns mit Koller einigen, könnte man das als zukunftsorientierte Lösung bezeichnen", so Windtner, der die Entwicklung des Teams und der Strukturen aber nicht an einem Namen oder einer Person festmachen will. Der Vertrag des Schweizers läuft im Dezember 2013 aus.

Leo Windtner selbst steht übrigens auch vor einer Verlängerung. Seine erste Amtszeit als ÖFB-Präsident neigt sich dem Ende zu, seine Wiederwahl am 16. Juni dürfte allerdings nur eine Formalität sein. "Sich nicht für eine Endrunde zu qualifizieren, soll die Ausnahme werden", formuliert der 62-Jährige schon einmal seine ehrgeizigen Ziele für die Zukunft.

Dabei geht Windtner aber auch konkret auf die nächsten Ziele ein. Die WM 2014 in Brasilien wird natürlich angestrebt, die EM 2016 in Frankreich sieht Windtner hingegen sogar als Pflicht. "2016 ist ein Muss. Wenn sich von 53 UEFA-Mitgliedern 24 qualifizieren und wir nicht dabei sein sollten, dann wäre das ein herber Rückschlag", erklärte er. Getrübt wird die Bilanz der ersten Amtszeit des ÖFB-Präsidenten vor allem aufgrund der deutlich verpassten Qualifikation für die EM 2012 .

Windtner sieht gute Entwicklung
"Wir sind in der Entwicklung einen großen Schritt weitergekommen. Vor allem im Nachwuchs begegnen wir den absoluten Topnationen auf Augenhöhe", erklärte Windtner und verwies u.a. auf die jüngste Qualifikation der U17 für die WM in den VAE. Als Beispiele für die Strukturverbesserungen strich der Oberösterreicher u.a. die Verlängerung der Initiative "Projekt12" sowie die Schaffung des Nationalen Zentrums für Frauenfußball in St. Pölten hervor.

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