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Fußball: Löw und Bierhoff räumten Fehler bei WM und in Causa Özil ein

Schneider nicht mehr Co-Trainer - Khedira nicht im Kader

Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach der Blamage bei der Fußball-WM hat der deutsche Teamchef Joachim Löw Fehler eingeräumt. Auch der DFB-Teammanager übte Selbstkritik und harsche Kritik an der Nationalelf. Auch die Causa um Mesut Özil, die im Rücktritt des Mittelfeldspielers gipfelte, habe man vor und während der WM "absolut unterschätzt", sagte der Teamchef.

"Mein allergrößter Fehler war, dass ich geglaubt habe, dass wir mit unserem dominanten Stil durch die Vorrunde kommen. Es war fast schon arrogant. Ich wollte das auf die Spitze treiben und es noch mehr perfektionieren", erklärte Löw. Bierhoff kritisierte das Auftreten des Teams. "Uns hat die richtige Einstellung gefehlt. Wir sind selbstgefällig aufgetreten", sagte Bierhoff.

Löw übte aber auch Kritik an Özil: "Mit seinem Vorwurf über Rassismus hat Mesut ganz einfach auch überzogen. Es gab nie in der Mannschaft auch nur einen Ansatz von Rassismus, keinen Ansatz von rassistischen Äußerungen." Auch personelle Konsequenzen wurden angekündigt. Thomas Schneider ist nicht mehr Co-Trainer und wird Leiter der Scouting-Abteilung. Ex-Weltmeister Sami Khedira ist nicht im Kader für die ersten Länderspiele der Saison.

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