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Fernando Torres zurück bei Atletico

Starstürmer will nach turbulenten Jahren bei seinem Stammverein neu durchstarten

Fernando Torres jubelt © Bild: PEDRO ARMESTRE/AFP/Getty Images

Der ehemalige spanische Teamstürmer Fernando Torres kehrt doch zu seinem Ex-Club Atletico Madrid zurück. Der 30-Jährige wird von AC Milan bis Ende der Saison 2015/16 an den spanischen Meister verliehen, gaben die Spanier am Montag bekannt. Der Transfer wird erst nach einem medizinischen Check und dem Start der Transferperiode in Italien am 5. Jänner offiziell.

Atletico Madrid hat den Wechsel unterdessen auf seiner Homepage offiziell verkündet. Unter dem Hashtag #TorresHaVuelto ("Torres ist zurückgekehrt") wird die Heimholung des verlorenen Sohnes gefeiert. "El Nino" hatte im Jahr 2001 als 17-Jähriger für den Hauptstadtklub debütiert.

Fernando Torres war erst am Samstag von Milan fix verpflichtet worden. Der Welt- und Europameister hatte schon seit Sommer für die Mailänder gespielt, er war vom englischen Club Chelsea allerdings nur ausgeliehen gewesen.

Den Traum noch einmal träumen

"Ich danke allen, die diesen Wechsel möglich gemacht haben", erklärte der 30-Jährige bei einer ersten Stellungnahme. "Als ich klein war, träumte ich immer davon, für Atletico zu spielen. Das habe ich geschafft und nun kann ich diesen Traum von vorne leben."

Große Versprechen ließ der langjährige Premier-League-Legionär vorab bleiben, eines versprach er den Anhängern dann aber doch: "Die Fans von Atletico verlangen, dass du auf dem Feld immer alles gibst und ich kann euch versichern, dass ich das tun werde. Das und noch viel mehr."

Fernando Torres hebt die Hände
© Clive Rose/Getty Images Chelsea-Fans weinen Fernando Torres keine Träne nach

Rekord-Stürmer als Enttäuschung

Torres war im Jänner 2011 für die Rekord-Ablösesumme von 50 Millionen Pfund (damals 58,1 Mio. Euro) von Liverpool zu Chelsea gewechselt. Dadurch wurde der Spanier zum teuersten Transfer innerhalb der höchsten englischen Spielklasse. Mit den Londonern gewann er die Champions League, die Europa League sowie den FA-Cup, hat die Erwartungen insgesamt aber nicht erfüllt. Nun kehrt er nach siebeneinhalb Jahren zu seinem Stamm-Club heim.

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