Fakten von

Fallmann bleibt
St.-Pölten-Trainer

Fußball: Scherb übernimmt Traineramt beim SCR Altach

Trainer Jochen Fallmann ist beim SKN St. Pölten von der Interims- zur Dauerlösung aufgestiegen. Wie der Fußball-Bundesligist am Freitag bekanntgab, erhielt der 37-Jährige einen Vertrag bis Sommer 2017 plus Option. Die Entscheidung sei innerhalb des Führungsgremiums durch einen einstimmigen Beschluss sehr deutlich ausgefallen, hieß es in einer Presseaussendung des Aufsteigers.

Laut General Manager Andreas Blumauer sprachen drei Faktoren für Fallmann: "Zum einen stellte sich unter seiner Regie durchaus der von uns gewünschte Erfolg im Ligabetrieb ein, zum anderen wusste er auch bei seinem Hearing zu überzeugen. Und last but not least hat sich auch die Mannschaft deutlich für seinen Verbleib ausgesprochen."

Fallmann übernahm die Niederösterreicher Ende Oktober nach dem Abgang von Karl Daxbacher, danach holte man in acht Liga-Partien elf Punkte. Außerdem gelang der Einzug ins Cup-Viertelfinale. Seit 2013 war der 37-Jährige beim SKN in verschiedenen Betreuerfunktionen bei den Profis und Amateuren tätig. "St. Pölten ist mein Verein, ich bin froh, dass ich vom Verein das Vertrauen ausgesprochen bekam. Ich werde mit vollem Einsatz und mit dem gesamten Team daran arbeiten, die gesteckten Ziele im Frühjahr zu erreichen", versprach Fallmann.

St. Pölten schaffte im vergangenen Sommer mit einem Punkterekord den Aufstieg von der Erste Liga in die Bundesliga, befindet sich nun aber im Abstiegskampf. Der Vorsprung des Vorletzten auf Schlusslicht SV Mattersburg beträgt nach 20 Runden vier Punkte. Die Frühjahrssaison beginnt für den Aufsteiger am 11. Februar 2017 mit einem Gastspiel bei Meister Red Bull Salzburg. In dieser Partie wird Jeroen Lumu nicht mehr dabei sein - der Vertrag des erst im vergangenen Sommer verpflichteten Niederländers wurde aufgelöst.

Scherb übernimmt Traineramt beim SCR Altach

Der neue Trainer des SCR Altach heißt Martin Scherb. Wie der Winterkönig der Fußball-Bundesliga am Freitag bekanntgab, erhielt der Niederösterreicher einen Vertrag bis Sommer 2018. Scherb folgt auf Werner Grabherr, der im November für den zu Rapid abgewanderten Damir Canadi einsprang und sich nun aufgrund der fehlenden UEFA-Pro-Lizenz zurückziehen muss.

Scherb wurde im Jänner 2007 Trainer des damaligen Regionalligisten SKN St. Pölten, den er ein Jahr später in die Erste Liga führte. Im September 2013 erfolgte die Trennung des 47-Jährigen vom nunmehrigen Bundesligisten. Zuletzt arbeitete Scherb unter anderem als Experte beim Pay-TV-Sender "Sky".

Nun feiert der Vater zweier Töchter beim sensationellen Oberhaus-Tabellenführer sein Comeback als Trainer. Das erste Pflichtspiel absolviert er mit den Vorarlbergern am 11. Februar 2017 auswärts gegen die Admira.

Weder Scherb noch Sportdirektor Georg Zellhofer waren zunächst für eine Stellungnahme erreichbar. Die offizielle Präsentation des neuen Trainers erfolgt am 27. Dezember in Altach.

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