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Champions League: Bayern schlägt
Roma und ist vorzeitig Gruppensieger

Münchner gewinnen auch "Rückspiel" gegen die Römer - Messi egalisiert Raul-Torrekord

Ribery und Alaba jubeln gegen Roma © Bild: GEPA pictures/ Witters / Sebastian Widmann

FC Bayern München, Paris St. Germain, FC Barcelona und FC Porto - so heißen die vier Teams, die am Mittwoch, das Ticket fürs Achtelfinale der Champions League gelöst haben. Das Quartett steht bereits nach 4 von 6 Spieltagen vorzeitig in der K.o.-Phase. David Alaba feierte mit seinen Bayern einen souveränen 2:0-Heimsieg gegen die AS Roma und lieferte eine starke Vorstellung.

Christian Fuchs verlor mit Schalke 04 in Lissabon gegen Sporting 2:4 und muss ums Weiterkommen zittern. Einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere markierte derweilen Lionel Messi. Der Argentinier führte den FC Barcelona mit einem Doppelpack zu einem 2:0-Auswärtserfolg gegen Ajax Amsterdam. "La Pulga" ist nun mit 71 Treffern ex aequo mit Raul Rekordtorschütze in der Champions League. Ein Tor dahinter folgt Messis großer Real-Madrid-Rivale Cristiano Ronaldo, der am Dienstag leer ausging.

Bayern mit 4. Sieg im 4. Spiel

In Gruppe E sind die Bayern der Konkurrenz auf und davon gezogen. Das 2:0 daheim gegen AS Roma bedeutete den vierten Sieg im vierten Match. Nach dem 7:1-Schützenfest in Rom brauchten David Alaba und Co. diesmal allerdings weit mehr Geduld. Die Italiener igelten sich rund um ihren Strafraum ein, wurden jedoch in der 38. Minute nicht zuletzt dank Alaba geknackt.

David Alaba klatscht
© GEPA pictures/ Thomas Bachun David Alaba verletzte sich nach starker Leistung

Der Wiener, der einmal mehr fast überall unterwegs war, aber vor allem im defensiven Mittelfeld stark die Fäden zog, bediente den heranbrausenden Franck Ribery per Querpass und der Franzose stellte auf 1:0. Den zweiten Treffer steuerte Mario Götze bei (64.). Im Finish humpelte Alaba dann angeschlagen vorzeitig in die Kabine (81.). Wenig später dann die erste schlechte Nachricht: Der ÖFB-Star zog sich eine Innenband-Verletzung zu.

Nainggolan im Spiel Bayern gegen Roma
© GUENTER SCHIFFMANN/AFP/Getty Images Radja Nainggolan versuchte einen Elfer zu schinden

ManCity verliert gegen Moskau

Hinter den Bayern hat sich das Feld eng zusammengeschoben, denn Manchester City musste sich daheim ZSKA Moskau überraschend 1:2 geschlagen geben. Matchwinner der Gäste aus Russland war Doppeltorschütze Seydou Doumbia (2., 34.) von der Elfenbeinküste, ManCity verlor mit Yaya Toure und Fernandinho gleich zwei Mann mit Ausschluss.

In Gruppe F ist hingegen bereits alles klar. Paris St. Germain löste mit einem 1:0-Heimerfolg gegen APOEL Nikosia das Ticket Richtung K.o.-Phase, auch der FC Barcelona ist dank des 2:0 in Amsterdam nicht mehr aus den Top-Zwei zu verdrängen. Paris gewann auch ohne den verletzten Zlatan Ibrahimovic, da Edinson Cavani bereits in der 1. Minute traf.

Lionel Messi trifft auch per Kopf

Den Erfolg von Barca stellte Lionel Messi mit einem für ihn seltenen Kopfballtreffer sicher (36.). Den zweiten Treffer legte Messi mit dem Fuß aus kurzer Distanz nach (76.).

Lionel Messi schießt in Gelb
© Dean Mouhtaropoulos/Getty Images Gestatten, Lionel Messi, Rekord-Torschütze

In Gruppe G musste sich Chelsea auswärts gegen Underdog Maribor mit einem 1:1 begnügen, da Eden Hazard im Finish einen Elfmeter verschoss (85.). Dennoch führt Chelsea souverän die Tabelle an. Schalke büßte hingegen die komfortable Ausgangslage durch eine Pleite in Portugal ein. Fuchs und Co. verloren nach 1:0-Führung 2:4, der ÖFB-Teamverteidiger wurde in der 78. Minute ausgewechselt.

Luiz Adriano schießt weiter Tore

In Gruppe H gewann Schachtar Donezk auch das zweite Duell mit BATE Borisow deutlich. Nach dem 0:7-Heimdebakel kam Borisow diesmal mit einem 0:5 aber etwas glimpflicher davon. Luiz Adriano, der im ersten Match fünf Tore erzielte hatte, steuerte diesmal drei Treffer bei.

Borisow könnte Donezk dennoch zumindest theoretisch noch aus den Top-Zwei verdrängen. Fix ist hingegen bereits der Aufstieg von Porto nach einem 2:0-Auswärtssieg gegen Bilbao. Die Basken sind hingegen aus dem Aufstiegsrennen.

Aktuell stehen sechs der 16 Achtelfinalisten fest, bereits am Dienstag hatten Real Madrid und Borussia Dortmund den Aufstieg fixiert.

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