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Bundesliga: 5 Fragen vor Runde 26

Was macht die Austria diese Woche? Wer behält im Rennen um Platz zwei die Nerven?

Austria jubelt © Bild: GEPA pictures/ Martin Hoermandinger

Zur Eröffnung der 26. Bundesliga-Runde hat die Austria die SV Ried zu Gast. Außerdem setzt sich das Fernduell um den zweiten Platz fort. Während Rapid erst am Sonntag in Wiener Neustadt antritt, kämpfen die mit den Hütteldorfern gleichauf liegenden Altacher sowie Verfolger Sturm schon heute um wichtige Punkte. Der WAC kämpft hingegen gegen Tabellenführer Salzburg um den Anschluss an die Europacup-Ränge.

Welche Partien stehen an?

FK Austria Wien - SV Josko Ried

Samstag, 16.00 Uhr, Generali Arena, SR Hameter

Wolfsberger AC - RB Salzburg

Samstag, 18.30, Lavanttal-Arena, SR Grobelnik

SK Sturm Graz - FC Admira Wacker Mödling

Samstag, 18.30 Uhr, UPC-Arena, SR Dintar

SV Grödig - SCR Altach

Samstag, 18.30 Uhr, DAS.GOLDBERG-Stadion, SR Lechner

SC Wiener Neustadt - SK Rapid Wien

Sonntag, 16.30 Uhr/live ORF eins, Stadion Wiener Neustadt, SR Kollegger

Baumgartner im Derby
© GEPA pictures/ Martin Hoermandinger Gerald Baumgartner sitzt weiter auf einem wackligen Stuhl

Bleibt Baumgartner Austria-Trainer?

Trainer Gerald Baumgartner steht mit der Austria vor der nächsten Drucksituation. Bei einer Niederlage gegen Ried droht sogar der Rückfall auf Rang sieben - und Baumgartner die Ablöse. Zu Hause hat die Austria aber immerhin ihre jüngsten drei Partien gewonnen. Gegen Ried haben die Favoritner vor heimischer Kulisse überhaupt eine hervorragende Bilanz: In 35 Heimspielen gelangen der Austria 26 Siege bei nur zwei Niederlagen. "Zuhause ist es in unserer Situation leichter als auswärts. Wir brauchen eine konzentrierte Leistung und müssen die individuellen Fehler abstellen", gab Kapitän Markus Suttner die Richtung vor. Man werde auch einen "dreckigen Sieg" gerne mitnehmen, erklärte der Außenverteidiger mit Blick auf die spielerisch mageren Vorstellungen der vergangenen Wochen.

Gewinnt Salzburg diesmal gegen den WAC?

In der laufenden Saison war für die "Bullen" bisher nur ein Punkt gegen die Kärntner drin, gab es auswärts im September ein 0:1 und zuhause im November nur ein 2:2, das erst durch zwei Elfmetertore in der 87. und 90. Minute gerettet wurde. "Wir sind zuletzt zweimal gegen den WAC nicht gut aufgetreten, aber mit der Laufbereitschaft wie gegen Sturm Graz wird man am Samstag eine andere Mannschaft als in diesen zwei Spielen sehen. Ich erwarte eine Reaktion darauf", meinte Hütter.

Besteht Sturm gegen "Angstgegner" Admira?

Vor dem Heimspiel gegen die Admira schafften die Steirer in den jüngsten acht Duellen mit den Südstädtern nur einen Sieg. In den vergangenen vier Partien vor eigenem Publikum gegen das Schlusslicht holten die "Blackys" gerade einmal einen Punkt. Für Sturm-Trainer Franco Foda ist allerdings eine andere Statistik relevant. "Wir haben zu Hause aus den letzten vier Spielen zehn Punkte geholt", betonte der Deutsche. Der 48-Jährige erwartet von seiner Mannschaft auch eine Überlegenheit aus dem Spiel heraus. "Wir wollen dominant auftreten und unsere Sache durchziehen. Wir entscheiden, was im Match passiert", lautete die Ansage Fodas, der aber auch Respekt vor den Admiranern zeigte. "Sie werden sich mit Haut und Haaren wehren. Ich habe sie gegen Rapid und Austria gesehen, da waren sie stark im Umschaltspiel nach Balleroberung."

Altach jubelt
© GEPA pictures/ Oliver Lerch Altach kämpft weiter um die Champions-League-Qualifikation

Legt Grödig gegen Altach nach?

Rechtzeitig vor der Heimpartie am Samstag gegen den SCR Altach hat der SV Grödig mit dem 2:0 im Nachtragsspiel gegen den WAC eine große Portion Zuversicht getankt. Dadurch vergrößerte sich der Vorsprung des Tabellenachten auf Schlusslicht Admira auf fünf Punkte, auf den Neunten SC Wiener Neustadt beträgt das Guthaben vier Zähler. "Aber das ist nur eine Momentaufnahme, das Gröbste ist sicher noch nicht überstanden. Die Admira und Wiener Neustadt werden sich nicht freiwillig ergeben", vermutete Baur.

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