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Austria nach glanzlosem 3:1 gegen FAC im Cup-Viertelfinale

Monschein mit Doppelpack Matchwinner

Die Wiener Austria ist am Dienstag glanzlos ins Viertelfinale des Fußball-ÖFB-Cups eingezogen. Der Rekordsieger des Bewerbes bezwang den Zweitligisten FAC zu Hause mit 3:1 (2:1). Matchwinner vor 7.200 Zuschauern war Christoph Monschein mit einem Doppelpack (2., 65.). Dazu traf Ewandro für die Austria (44.). Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer für den FAC gelang Oliver Markoutz (45.).

Austria-Trainer Thomas Letsch hatte im Sturmzentrum Monschein gegenüber dem leicht angeschlagenen Kevin Friesenbichler den Vorzug gegeben - mit Erfolg. Der 26-Jährige erzielte im Wiener Stadtduell schon nach 70 Sekunden sein erstes Saisontor, indem er eine Flanke von Thomas Salamon artistisch ins Netz bugsierte. Die Austria hatte danach zwar mehr vom Spiel, ließ aber lange den Nachdruck vermissen.

Der FAC verzeichnete sogar etwas mehr klare Strafraumszenen. Vor allem nach Standardsituationen waren die Floridsdorfer immer wieder gefährlich. So ging etwa ein Kopfball von Christian Bubalovic nur knapp daneben (33.). Bei einer Ringereinlage von James Jeggo gegen Tin Plavotic hatte die Austria Glück, keinen Elfmeter zu kassieren. Stattdessen erzielte der nach einem Flipper-Ball im Strafraum glücklich an den Ball gekommene Ewandro das 2:0.

Der Tabellenachte der 2. Liga schlug noch vor der Pause zurück. Ein von Igor abgefälschter Schuss von Andrej Todoroski landete bei Markoutz, der souverän abschloss. Austria-Torhüter Patrick Pentz musste sich Sekunden später bei einem Schlenzer von Todoroski sogar noch einmal auszeichnen, um die Pausenführung festzuhalten (46.).

Nach Seitenwechsel hatte die Austria die Partie wieder etwas besser im Griff. Schwung brachte aber erst die Einwechslung von Maximilian Sax (61.). Der Neuzugang, der wegen eines Knochenmarksödems sein verspätetes Pflichtspiel-Debüt für die Austria gab, bediente seinen früheren Admira-Clubkollegen Monschein vor dem 3:1 mit scheinbar blindem Verständnis. Der gemeinsame Torjubel fiel ausgelassen aus.

In einen Rausch spielten sich die Violetten auch danach nicht, gefährdet war der Aufstieg aber ebenfalls nicht mehr. Ein Freistoß des eingewechselten Friesenbichler ging neben das Tor (80.).

Die Austria hatte in der Liga zuvor eine Torflaute erlebt. In den vergangenen drei Partien gelang den Violetten nur ein Treffer, in den vergangenen fünf waren es nur deren zwei. Elf Saisontore hat das Letsch-Team in zwölf Ligaspielen bisher erzielt. Im Cup hat der Tabellenfünfte aber weiter die Chance auf ein Finale im eigenen Stadion. Die Trophäe haben die Wiener bisher 27-mal gewonnen, zuletzt im Jahr 2009.

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