FUSSBALL Angst!

Vernetzung. Irans Präsident will zur WM. Neonazis wollen mit ihm marschieren.

FUSSBALL Angst!

Risiko Fussball-WM: Internationale Neonazis wollen bei der WM zuschlagen. Wie sich Deutschland und die EU gegen die Gefahr rüsten.

Die einen träumen vom „Fest unter Freunden“, vom Sportevent des Jahres mit Millionenpublikum in aller Welt. Sie wollen bei ihrer
Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland vom 9. Juni bis 9. Juli Spaß, gute Spiele und geselliges Zusammensein. Die anderen, mit ihren kahl geschorenen Köpfen, ihren Springerstiefeln und Messern, wollen Gewalt, Randale, Panik und internationale Aufmerksamkeit.

Die einen – die Fußballfans und Sportbegeisterten – sind freilich die Mehrheit in Deutschland. Die anderen – die Skinheads, rechtsextremen Hooligans und Neonazis – sind eine laute Minderheit, die aus sämtlichen europäischen Ländern – Italien, Frankreich, Portugal, Großbritannien, Polen – und aus Südamerika nach Deutschland drängen, um dort für Krawalle zu sorgen.

Neonazi-Tourismus nach Deutschland. Dieser drohende internationale „Neonazi-Tourismus“ „gefährdet nun die Sicherheit während der Fußball-Weltmeisterschaft“ in Deutschland, sorgt sich auch Österreichs Innenministerin Liese Prokop. Der deutsche Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm glaubt, dass rechte Gruppen in Deutschland die gesamte Dauer der Fußball-Weltmeisterschaft nützen wollen, um „Propaganda für ihre Ziele“ zu machen.

Warum aber wollen diese internationalen Neonazis just die Fußball-Weltmeisterschaft missbrauchen? Warum nur zieht es sie ausgerechnet nach Deutschland?

„Die Fußball-Weltmeisterschaft verschafft ihnen leider eine enorme Öffentlichkeit“, analysiert Prokop. Das sehen auch heimische Verfassungsschützer so, die zudem die hitzige Debatte in Deutsch-
land über so genannte „No-Go-Areas“ für Ausländer – Bezirke, die Ausländer meiden sollten – dafür verantwortlich machen. „Damit hat man doch die Rechtsextremen noch ermuntert. Jetzt fühlen sie sich noch stärker und wollen gemeinsam mit ihren internationalen Kameraden noch mehr Bezirke in Deutschland unter ihre Kontrolle kriegen“, glaubt ein heimischer Verfassungsschützer. Dass es zudem in jüngster Zeit mehrere Übergriffe gegen Ausländer gegeben hat, heize die „Situation noch weiter an“.

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