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Alaba-Tor bei 3:1 von
Bayern gegen Augsburg

Teigl bei Gästen erstmals von Beginn an, Hinteregger spielte durch - Schalke gegen Nürnberg 3:2

Relativ mühelos ist Titelverteidiger Bayern München ins Achtelfinale des deutschen Fußball-Cups eingezogen. Mit 3:1 gewannen die Bayern am Mittwochabend zu Hause gegen den FC Augsburg. Bei den Gästen kamen Martin Hinteregger und Reservist Georg Teigl zum Einsatz, David Alaba veredelte einen Kurzeinsatz mit einem Tor. Schalke setzte sich gegen Nürnberg knapp mit 3:2 durch.

Hinteregger agierte in der Dreierkette als zentraler Mann, auf der rechten Außenbahn spielte Teigl. Der Niederösterreicher, der im Sommer von RB Leipzig gekommen war, durfte erstmals in einem Pflichtspiel von Beginn an für die Augsburger ans Werk. In der 60. Minute wurde er ausgewechselt, während Hinteregger durchspielte. Alaba kam in der 89. Minute für Julian Green aufs Feld und düpierte Augsburg-Goalie Marvin Hitz wenig später mit einem Weitschuss von der linken Strafraumecke ins kurze Eck.

Philipp Lahm sorgte für einen Blitzstart der Bayern. Der Kapitän setzte sich auf der rechten Seite gekonnt in Szene setzte und schloss in der zweiten Minute zur Führung ab. Der knapp über 1,70 Meter große Green, überraschend für Robert Lewandowski im Sturmzentrum aufgeboten, erhöhte nach Müller-Flanke in der 41. Minute per Kopf.

Ein Handspiel von Teigl im Strafraum führte in der 56. Minute zu einem Elfmeter für Bayern, den Thomas Müller aber über das Tor jagte. Bayern-Keeper Manuel Neuer hatte zuvor einen Strafstoß des Südkoreaner Koo Ja-cheol abgewehrt. Sein Landsmann Ji Dong-Won (61.) machte es besser und erzielte immerhin den Anschlusstreffer. Alaba sorgte mit dem 3:1 in der dritten Minute der Nachspielzeit endgültig für klare Verhältnisse.

Schalke 04 fixierte gegen den 1. FC Nürnberg den fünften Sieg in den jüngsten sechs Pflichtspielen. Jewgeni Konopljanka (20., 45.) und Klaas-Jan Huntelaar (31.) hatten den Bundesligisten bis zum Pausenpfiff mit 3:0 in Führung geschossen, Abdul-Rahman Baba mit einem Eigentor (59.) und Tobias Kempe per Foulelfmeter (68.) machten es aber dann noch einmal spannend. Guido Burgstaller spielte für Nürnberg durch, bei Schalke wurde Alessandro Schöpf in der 80. Minute eingewechselt.

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