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Fußball: Laut ÖFB kein Widerstand gegen Arnautovic im Präsidium

Verbandschef Windtner: "Entscheidung über den Teamkapitän wird ausschließlich vom Teamchef getroffen"

Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) hat Medienberichte, wonach sich Mitglieder seines Präsidiums gegen Marko Arnautovic als Kapitän der Nationalmannschaft ausgesprochen hätten, als unwahr zurückgewiesen. "Die Entscheidung über den Teamkapitän wird ausschließlich vom Teamchef getroffen", betonte ÖFB-Präsident Leo Windtner am Donnerstag in einer Verbandsaussendung.

Das Präsidium stehe geschlossen hinter Fodas Entscheidung sowie dem gesamten Kader, erklärte Windtner. "Das gilt insbesondere auch für Marko Arnautovic, der heute auf den Tag genau seit 10 Jahren in jedem Spiel alles für das österreichische Nationalteam gibt", meinte der Verbandschef.

Die Tageszeitung "Kurier" hatte in ihrer Donnerstag-Ausgabe berichtet, dass sich einige Mitglieder des ÖFB-Präsidiums in dessen jüngster Sitzung gegen Arnautovic als Kapitän ausgesprochen hätten. Dieser Wunsch - allerdings keine Weisung - sei laut dem Bericht auch an Foda herangetragen worden.

Die Kapitänsfrage im ÖFB-Team ist vor dem Nations-League-Heimspiel am Freitag (20.45 Uhr/live ORF eins) gegen Nordirland einmal mehr offen, zumal Julian Baumgartlinger weiterhin verletzt ausfällt. Unter Foda haben bisher neben Baumgartlinger der diesmal ebenfalls verletzungsbedingt verhinderte David Alaba und Arnautovic die Auswahl aufs Feld geführt. Im Spiel trugen auch die Innenverteidiger Sebastian Prödl und Martin Hinteregger bereits die Kapitänsschleife.

Kommentare

Wenn Arnautovic als Kapitän der Fußballnationalmannschaft einläuft, möchte ich auch sehen, dass er die Bundeshymne mitsingt !

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