Für Strom und Gas ist mehr zu brennen:
Zuletzt Preisanstieg gegenüber Vormonat

Im Vergleich zum Vorjahr ist Energie aber billiger Preis für Superbenzin legt um satte 4,4 Prozent zu

Für Strom und Gas ist mehr zu brennen:
Zuletzt Preisanstieg gegenüber Vormonat © Bild: APA/Gindl

Pünktlich zur kalten Jahreszeit ziehen die Preise für Strom, Gas und Diesel wieder an. Der monatlich erhobene Energiepreisindex weist für den November eine Verteuerung von 2,4 Prozent gegenüber dem Vormonat aus. Insgesamt bleibt das Preisniveau aber tief: Im November des Vorjahres musste für Strom, Gas & Co um 3,4 Prozent mehr bezahlt werden.

Besonders unerfreulich ist die Preisentwicklung für Autofahrer: Für Superbenzin waren zuletzt um ganze 4,4 Prozent mehr zu löhnen als im Oktober. Und selbst im Jahresvergleich macht Superbenzin eine kostspielige Figur: Gegenüber November 2008 verteuerte sich der Treibstoff um 5,4 Prozent. Glücklicher sind da schon Diesel-Lenker: Der wurde gegenüber dem Vorjahr nämlich um 8,2 Prozent billiger.

An der Stromfront gibt es wenig Neues. Im Jahresvergleich wurde Strom um 0,5 Prozent teurer, gegenüber dem Vormonat war keine Teuerung festzustellen.

Der Preis für Heizöl legte allerdings gegenüber dem Vormonat um 5,1 Prozent zu. Gegenüber November 2008 wurde Heizöl um 17,5 Prozent billiger. Die Preise für feste fossile Brennstoffe stiegen gegenüber Oktober 2009 durchschnittlich um 1,3 Prozent. Im Vergleich zu November 2008 verminderten sie sich im Durchschnitt um 5,8 Prozent. Der Brennholzpreis, der gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent stieg, erhöhte sich im Jahresvergleich um 3,2 Prozent. Die Preise für Holzbriketts erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 5,8 Prozent (Jahresvergleich: plus 15,7 Prozent. Der Gaspreis blieb gegenüber Oktober 2009 unverändert. Im Vergleich zu November 2008 verminderte er sich um 9,5 Prozent. Der Preis für Fernwärme legte gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent zu (Jahresvergleich minus 1,3 Prozent).
(apa/red)