Für die Rückkehr von Alonso zu Renault:
Spanische Firmen wollen 62 Mio. hinblättern

Flavio Briatore trommelt 3 Großkonzerne zusammen Vertrag des 2fachen Weltmeisters in nächsten Tagen?

Für die Rückkehr von Alonso zu Renault:
Spanische Firmen wollen 62 Mio. hinblättern

Ein spanischer Unternehmerpool mobilisiert sich, um die Rückkehr des zweifachen Formel-1-Weltmeisters Fernando Alonso zu Renault zu unterstützen. Drei namhafte spanische Gruppen, der Telekomkonzern Movistar, die Bank "Banco di Bilbao", sowie die Versicherungsgesellschaft "Mutua Madrilena" haben nach Angaben der italienischen Sporttageszeitung "Tuttosport" 62 Millionen Euro auf den Tisch gelegt, um Alonso die Rückkehr zu Renault zu ermöglichen.

Drahtzieher der Operation ist Renaults Chef Flavio Briatore zusammen mit dem einflussreichen spanischen Finanzmann, Alejandro Agag, dem Schwiegersohn des ehemaligen spanischen Premierminister Jose Maria Aznar. Movistar ist die Mobilfunktochter der Gruppe Telefonica, die Alonso bereits in seinen Jahren bei Renault gesponsert hatte. Laut "Tuttosport" könnte Alonso schon bald den Vertrag mit Renault unterzeichnen.

Alonso war nach der Saison 2006 und zwei WM-Titeln in Folge von Renault zu McLaren-Mercedes gewechselt. Nach vielen Animositäten und einem Erpressungsversuch gegen das eigene Team war der 26 Jahre alte Spanier vorzeitig aus seinem Dreijahresvertrag entlassen worden.

Als eine Möglichkeit für Alonso galt bis zuletzt auch ein Wechsel zu Red Bull. Neben Renault hat auch Toyota Interesse an dem Asturier bekundet. Ein Wechsel zu Williams ist hingegen wohl vom Tisch, nachdem dort Nico Rosberg und der Japaner Kazuki Nakajima bestätigt wurden. Möglicherweise will sich Alonso nur für ein Jahr binden, um danach zu Ferrari zu wechseln.

(apa/red)