Für Ahmadinejad ist Öl weiterhin zu billig:
Irans Präsident unterwegs zum OPEC-Gipfel

Preis für Brennstoffe "ist niedriger als wahrer Preis" Irans Ölminister erteilt Produktionssteigerung Absage

Fossile Brennstoffe wie Erdöl sind nach Ansicht des iranischen Präsidenten trotz des jüngsten Ölpreisanstiegs immer noch zu billig. Der Preis dafür "ist niedriger als ihr wahrer Preis", sagte Ahmadinejad der amtlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna zufolge. Der Präsident äußerte sich vor seinem Abflug nach Bahrain und zum OPEC-Gipfel im saudi-arabischen Riad. Die OPEC stehe unter "starkem politischen und wirtschaftlichen Druck", fügte Ahmadinejad hinzu, ohne dies näher zu erläutern.

Die USA haben an die Organisation erdölproduzierender Staaten (OPEC) appelliert, die Förderung zu steigern, um den Ölpreis auf seinem Weg zur Marke von 100 Dollar je Barrel abzubremsen. Irans Ölminister Gholam-Hussein Nosari hat jedoch bereits erklärt, auf den Märkten sei ausreichend Öl vorhanden. Auch durch eine Produktionsausweitung würden die Preise nicht sinken. Vertreter der OPEC-Staaten wollen zwei Tage lang in Riad beraten.
(apa/red)