"Führe Erbe Haiders in sicheren Hafen":
Scheuch weist Vorwürfe des Verrats zurück

Strache zündelt: Bundes-BZÖ eine "Verlierer-Partei" Hypo-Debakel nicht in Kontext mit Politik zu setzen

Der Kärntner BZÖ-Chef Uwe Scheuch hat Vorwürfe zurückgewiesen wonach er durch die Fusion mit der FPÖ das Erbe des verstorbenen Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider verraten habe. "Ich führe das Erbe Jörg Haiders in den sicheren Hafen der freiheitlichen Zukunft." Er habe das Erbe nicht verraten, sondern es "zu einem guten Ende gebracht". Auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache verwies auf ein Gespräch mit Haider kurz vor dessen Tod.

Dass das Kärntner BZÖ wieder mit der FPÖ zusammenarbeiten werde, habe sich in den letzten Monaten herauskristallisiert, erklärte Scheuch. Immerhin habe es schon lange eine Richtungsdiskussion im Bundes-BZÖ gegeben. Sein Mitleid für andere BZÖ-Abgeordnete, etwa Gerald Grosz oder Peter Westenthaler, halte sich in Grenzen, er wolle seine "Gesamtverantwortung" sehen.

Strache: Bundes-BZÖ eine "Verlierer-Partei"
Das BZÖ sei eine bunt zusammengewürfelte Gruppe, erklärte Strache. Die Kärntner seien immer dem freiheitlichen Weg gefolgt, in allen anderen Landesgruppen sowie auch im Bundes-BZÖ erkenne er hingegen eine "Verlierer-Partei". Sowohl Scheuch als auch Strache erklärten, frühere Differenzen zwischen den beiden seien überwunden. "Mein Blick ist nach vorne gerichtet und nicht zurück", meinte Strache. Es habe zwar Auseinandersetzungen gegeben, es sei aber auch wichtig gemeinsam Frieden zu finden.

Scheuch erklärte, er habe die Entscheidung natürlich auch mit Haiders Witwe Claudia abgesprochen. Diese habe ihm gesagt, dass auch ihr Mann die gemeinsame Arbeit als Ziel gehabt habe. Ob auch BZÖ-Bundesparteiobmann Josef Bucher und BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner dem neuen Parlamentsklub beitreten werden, ließ Scheuch offen. Die beiden würden ihre Entscheidung selbst bekanntgeben. Auswirkungen auf die Kärntner Landesregierung habe die Fusion jedenfalls nicht. Alle Mandatsträger hätten den Beschluss mitgetragen. Der Bundesparteivorstand der FPÖ hat laut Strache mit 24 zu 2 Stimmen ebenfalls für die Zusammenarbeit gestimmt.

Politische Verantwortung für Hypo wäre "lächerlich"
Dass das Kärntner BZÖ dieser Tage vor allem wegen des Debakels rund um die Hypo Alpe Adria kritisiert worden ist, stört Strache nicht: "Es gibt das Bankensystem, das zu hinterfragen ist". Konsequenzen seien bei der Kontrolle der Banken und dem Management zu fordern. Scheuch meinte, auch wenn Politiker verschiedenster Parteien im Aufsichtsrat der Hypo tätig seien, könne man nicht die politische Verantwortung tragen, dies wäre "mehr als lächerlich". Er sei aber für volle Aufklärung, etwa auch im Rahmen eines Untersuchungsausschusses im Kärntner Landtag. (apa/red)

Kommentare

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Strache du Oberverräter schleich dich Der größte Lügner auf diesem Erdball, H.C.Strache, der immer ausgeschlossen hat mit dem BZÖ noch einmal gemeinsame Sache zu machen ist wieder mit den Verrätern (Originalton Strache) zusammengegangen. Strache du Bandit hau ab und schleich dich zum Islam! Jede Stimme die ich dir gegeben habe war eine verlorene Stimme. Lügner Bandit Ar....l...!

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Re: Strache du Oberverräter schleich dich Finally the step forward, aber mit schleich di zum Islam hast wieder uebertrieben!!!!:-)

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Re: Strache du Oberverräter schleich dich Interzona was willst du mit den paar englischen Vokabeln die du immer einstreust beweisen. Dass du intelligent bist oder die deutsche Sprache nicht beherrscht?

was kommt noch alles?? .. auf die kärntner bevölkerung zu? drum also bei nacht und nebel die erhöhung der parteienförderung ... weil sie jetzt alles umfärbeln/umformulieren müssen. neue prospekte, neue plakate, neue inserate, neue werbung etc. etc. etc. ... langsam wird es zur "schande" sagen zu müssen: "ich lebe in kärnten" ... es ist zum kotzen.

Faschingszeit Seit 11.11. ist ja Fasching, mehr kann man zu dieser
Schmierenkomödie nicht mehr sagen. Leider gibt es in
Österreich keine dritte Partei, die man wählen kann.
In der Krise und auch ausserhalb sind SPÖ und ÖVP, trotz
allem, noch die besten Parteien, die Österreich nicht ins
Lächerliche ziehen.

Stimmen Ja was tut man denn nicht alles um Stimmen zu erheischen....

11529313 melden

Jetzt ist auch diese FPÖ nicht mehr wählbar Nachdem Strache ein Bündnis mit diesem widerlichen BZÖ eingegangen ist, ist auch diese FPÖ nicht mehr wählbar. Somit bleibt als einzige Alternative nur mehr eine Möglichkeit offen: nicht mehr wählen zu gehen. Bis jetzt glaubten viele, Strache ist ein grader Michl, bleibt seinen Prinzipien treu. Anscheinend ein großer Irrtum.

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Re: Jetzt ist auch diese FPÖ nicht mehr wählbar Zuerst die Abspaltung von der FPÖ. Neue Partei = BZÖ (landesweit). Jetzt die Kärntner Abspaltung vom BZÖ. Neuer Name= FPK (nicht landesweit, nur Kärnten.) Und die restlichen Buindesländer? Man kann dieses Kärntner Kasperltheater schon nicht mehr hören. Ewiger Ortstafelstreit, Keine Anerkennung von Gerichtsbeschlüssen. Mit dem Hypo Desaster die österreichische Bankenlandschaft an den Rand des Abgrundes gebrachtl. Den österreichischen Steuerzahler in Geiselhaft genommen., usw. Und der Strache? Sieht nur Stimmengewinne. In Wien wird es ihn jetzt einige Stimmen kosten. Soll Kärnten doch zum Kuckkuck gehen.

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