Fuchs in der "kicker-Elf der Hinrunde":
Große Auszeichnung für den Mainz-Legionär

Hoffer und Korkmaz als Herbst-Verlierer bezeichnet Lob vom Trainer für Okotie: "Scharrt mit den Hufen"

Fuchs in der "kicker-Elf der Hinrunde":
Große Auszeichnung für den Mainz-Legionär © Bild: APA

Christian Fuchs hat sich mit seinem FSV Mainz 05 gleich mit mehreren Erfolgserlebnissen in die kurze Winterpause der deutschen Bundesliga begeben. Das Fachmagazin "kicker" nominierte den ÖFB-Teamverteidiger nach dem 4:2-Sieg in Hamburg gegen Aufsteiger FC St. Pauli in die "Elf des Tages" und stellte ihn nach 17 Runden auch in die "Elf der Hinrunde".

Der 24-jährige Niederösterreicher war in 16 der 17 Liga-Partien dabei und leistete insgesamt fünf Assists. Zuletzt in Hamburg hatte der Linksfuß bei zwei Treffern seine Beine im Spiel. Sein Landsmann und Vereinskollege Andreas Ivanschitz blieb auch im Stadion am Millerntor nur der Platz auf der Ersatzbank. FSV-Trainer Thomas Tuchel hatte vom 4-2-3-1- auf eine rautenähnliches 4-4-2-System umgestellt.

Zwei Verlierer
Zählte Fuchs zu den Besten der deutschen Branche, stempelte der "kicker" zwei andere Österreicher in seiner Herbstbilanz zu den Verlierer. Lautern-Stürmer Erwin Hoffer ("Nach verheißungsvollem Saisonstart mit zwei Toren verschwand er immer mehr in der Versenkung") und Eintracht Frankfurts Flügelflitzer Ümit Korkmaz ("Seit der 4. Runde ist er völlig weg vom Fenster, saß zuletzt nur noch auf der Tribüne) scheinen in dieser Negativliste auf.

Wie Fuchs hat in der letzten Runde des Jahres auch der erst zur Pause eingewechselte "Stuttgarter" Martin Harnik nach dem 3:5 daheim gegen Bayern München für seine Leistung einen Zweier erhalten. Obwohl beim 3:1-Heimsieg seines 1. FC Nürnberg gegen Hannover 96 (Emanuel Pogatetz bekam einen Fünfer) ohne Note, weil erst in der 90. Minuten eingewechselt, erhielt auch Rubin Okotie Lob. "Er hat zuletzt auffällig trainiert und scharrt mit den Hufen", meinte sein Trainer Dieter Hecking.

Okotie ist nach einem langwierigen Knorpelschaden und vielen anderen Wehwehchen endlich auf dem richtigen Weg. "Es war ein schönes Gefühl nach der schweren Zeit. Ich fühle mich richtig gut, die Spritzigkeit kommt zurück", resümierte der 23-jährige Stürmer sein Comeback. Der Ex-Austrianer verbringt Weihnachten in Wien, ab 2. Jänner will er im Trainingslager in Belek (Türkei) durchstarten.

Der Hoffenheimer Verteidiger Andreas Hoffenheim (2:2 in Wolfsburg) wurde mit Note 3,5 bewertet, die Bremer Sebastian Prödl und Marko Arnautovic (1:2 daheim gegen 1. FC Kaiserslautern) bekamen 4,5 bzw. 5.

(apa/red)