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Tipps für den Frühjahrsputz

Mit diesen Tricks werden Küche, Bad und Co. in Windeseile blitzeblank

Mutter und Tochter in der Küche beim Putzen © Bild: Thinkstock

Jetzt geht es dem Schmutz an den Kragen - die Fenster werden gewaschen, das Bad auf Hochglanz gebracht und der Holzboden geschrubbt. Mit anderen Worten: Zeit für den Frühjahrsputz! Allein bei dem Gedanken daran graut es Ihnen? Muss es nicht! Mit ein paar einfachen Tipps werden Küche, Bad und Co. in Windeseile blitzeblank!

Richtige Kleidung

Ihre Putzkleidung sollte bequem sein, aber auch nicht zu locker sitzen, sonst behindert sie Sie bei der Arbeit. Herumschlenkernde Trainingshosen sind ebenso fehl am Platz wie Schlapfen auf der Leiter. Und sobald es an scharfe Reiniger geht: Gummihandschuhe nicht vergessen!

Arbeitsplan

Bevor Sie zur Tat schreiten, erstellen Sie einen Plan. Nur so können Sie verhindern, dass Sie sich im Putzchaos verlieren und früher oder später das Handtuch - oder besser gesagt den Putzlappen - werfen. Stellen Sie zuerst alle notwendigen Arbeitsgeräte und Reinigungsmittel zusammen. Putzen Sie sich dann von oben nach unten und von hinten nach vorn durch. Arbeiten Sie sich auf diese Weise von Raum zu Raum weiter.

Weg mit der Winterkleidung

Gott sei Dank haben jetzt bald wieder kurze Hosen und luftige Röcke Saison. Für dicke Rollkragenpullis und Wollsocken heißt das: Ab ins Winterlager. Waschen Sie die Kleidung gut, bevor Sie sie im Schrank oder Keller verstauen, und packen Sie ein Säckchen Lavendel oder ein Stückchen Zedernholz dazu - das verdirbt den Motten den Appetit.

Fenster putzen

Wenn Sie die Außenwelt nur noch durch einen trüben Grauschleier sehen, ist es höchste Zeit zum Fensterputzen. Die Innenseite des Glases sollten Sie sowieso zwei- bis dreimal pro Jahr reinigen. Beim regelmäßigen Wohnungsputz sollten die Scheiben mit einem Staubwedel - am besten weich und aus Acryl - bearbeitet werden. Den Glasreiniger können Sie übrigens ganz einfach selbst herstellen, indem Sie Essig und Wasser in einem Zerstäuber mischen - das ist billig und umweltschonend zugleich. Der Essig wirkt fettlösend und sorgt für anhaltenden Glanz.

Teppich saugen

Regelmäßiges Staubsaugen ist das Um und Auf für einen sauberen Teppich. Am besten achtmal über ein und dieselbe Stelle und das auch noch in verschiedenen Richtungen. Das ist aufwendig, doch die Mühe lohnt sich. Für die besonders intensive Pflege ist eine Shampoowäsche angesagt. Teppichshampoo auf die verschmutzten Stellen auftragen, einreiben, einwirken lassen und mit einem feuchten Tuch wieder entfernen. Bei großflächiger Verschmutzung hilft nur mehr der Einsatz einer Shampooniermaschine. Heben Sie sich dieses Vorgehen aber für den Sommer auf - warme Temperaturen und häufiges Lüften lassen den Teppich schneller trocknen.

Bett durchlüften

Eigentlich sollte die Matratze ohnehin bei jedem Mal Bettüberziehen umgedreht werden. Spätestens aber im Frühling ist es Zeit zum Wenden. Und wenn Sie schon dabei sind, waschen Sie auch Matratzenbezüge und Auflagen ordentlich durch. Auch Daunenkissen lassen sich in der Regel waschen - lesen Sie aber sicherheitshalber noch einmal die Waschanleitung auf dem Etikett.

Kühlschrank & Gefrierfach

Ziehen Sie den Stromstecker, leeren Sie den Kühlschrank und verstauen alle wärmeempfindlichen Produkte in einer Kühlbox. Dann geht's dem Eis an den Kragen. Aber Vorsicht: Bearbeiten Sie das Gefrierfach nicht mit spitzen oder scharfen Gegenständen! Stellen Sie lieber eine Schüssel heißes Wasser in das bearbeitete Fach. Das hilft beim Abtauen. Waschen Sie den Kühlschrank anschließend mit warmem Wasser und Natron aus. Verzichten Sie auf Seife oder Spülmittel - die könnten Duftstoffe an die Lebensmittel abgeben.

Bad reinigen

Schmutzränder auf Email und Acryl lassen sich am besten mit Brennspiritus entfernen. Einfach drüberwischen und mit Wasser und Spülmittel nachputzen. Gegen blaugrüne Spuren des tropfenden Wasserhahns können Sie mit Glasemailreiniger ankämpfen. Den können Sie übrigens auch bei Kalkflecken anwenden - aber nur auf Emailoberflächen. Bei Acryl greifen Sie besser zu Reinigungsmilch. Rostflecken bekommen Sie mit einem handelsüblichen Badreiniger weg, der Kalkentferner enthält.

Waschbecken & Arbeitsflächen

Ein Geheimtipp, um das Spülbecken wieder auf Hochglanz zu bringen: Legen Sie es mit Küchenpapier aus, das Sie zuvor in stark verdünntem Bleichmittel getränkt haben. Nach fünf Minuten Einwirkzeit Gummihandschuhe überziehen, Tuch entfernen und gründlich nachspülen. Kalkablagerungen am besten kräftig mit einer Zitronenhälfte oder einem mit Essig getränkten Tuch abreiben. Das ist umweltschonend und wirkt.

Klo putzen

So bekämpfen Sie hartnäckige Verunreinigungen am stillen Örtchen: Zuerst das Wasser aus der Toilette entfernen - das lässt sich am besten mit einem über die Klobürste gestülpten Tuch bewerkstelligen. Danach das Becken gründlich mit Bleichmittel reinigen und sauberspülen. Gegen Kalkablagerungen hilft Essigessenz: ein paar Minuten einwirken lassen, danach gründlich abspülen. Verabschieden Sie sich von rissigen Toilettenschüsseln - sie sind die besten Brutstätten für unerwünschte Keime.

Tapeten reinigen

Nicht abwaschbare Tapeten sollten regelmäßig mit dem Staubtuch gewischt oder der Polsterdüse des Staubsaugers abgestaubt werden. So kann sich der Schmutz gleich gar nicht erst festsetzen. Und nicht vergessen: Kein Wasser verwenden, sonst löst sich die Tapete! Abwaschbare Tapeten hingegen können mit Schwamm und Spülmittel bearbeitet werden. Anschließend mit warmem Wasser nachwischen.

Holzmöbel polieren

Wischen Sie Holzmöbel mit einem feuchten Tuch und einem entsprechenden Reiniger ab. Polieren Sie nach, bis die Möbel glänzen. Möbel aus Tropen- wie z.B. Teakholz nur abstauben und ein- bis zweimal im Jahr mit etwas Teaköl oder Milch polieren. Lackiertes Holz können Sie mit Wasser und Spülmittel abwischen, sofern der Lack nicht alt und brüchig ist. Mit klarem Wasser nachwischen und trockenreiben. Gegen Flecken hilft unverdünntes Spülmittel.

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