Frauenpolitik von

Rendi-Wagner wirbt für
Frauenvolksbegehren

Frauenpolitik - Rendi-Wagner wirbt für
Frauenvolksbegehren © Bild: APA/HANS PUNZ

Die designierte SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner warb mit Verteilaktion am Bahnhof Wien-Mitte für das Frauenvolksbegehren.

Mit einer Verteilaktion vor dem Bahnhof Wien-Mitte hat die SPÖ am Mittwoch für das Frauenvolksbegehren geworben. Für die designierte Parteichefin Pamela Rendi-Wagner bot der Termin Gelegenheit für direkten Wählerkontakt und die Erneuerung der frauenpolitischen Forderungen der SPÖ. Zahlreiche Funktionärinnen und Funktionäre nutzten die Gelegenheit für ein Foto mit der neuen roten Frontfrau.

»Nein, das passt schon, ich nehme keinen Luftballon«

Vor dem Einkaufszentrum am Bahnhof Wien-Mitte stieß die neue SP-Chefin durchwegs auf Unterstützung für das Frauenvolksbegehren, aber auch auf ein herzhaftes "Daumen runter" für die SPÖ von einem der Passanten. Vom begleitenden Medientross musste sich Rendi-Wagner allerdings mehrmals flotten Schrittes absetzen, um überhaupt in Bürgerkontakt treten zu können. Und allzu fordernde Anweisungen der Fotografen hatte sie schon zuvor abgewiesen: "Nein, das passt schon, ich nehme keinen Luftballon."

Gleiche Chancen auf Bildung, gleichen Lohn und ein glückliches Leben

Zahlreiche Funktionärinnen und Funktionäre nutzten den Termin für ein Foto mit der neuen Parteichefin. Zum Gruppenfoto rückte auch die Wiener SP-Frauenvorsitzende Renate Brauner mit ins Bild.

© APA/HANS PUNZ Projektleiterin Lena Jäger, SPÖ Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner, Bundesfrauengeschäftsführerin, Andrea Brunner, Ex-Stadträtin Renate Brauner anl. einer Verteilaktion der SPÖ zum Frauen*volksbegehren

Rendi-Wagner nutzte die Gelegenheit, um noch einmal auf die frauenpolitischen Forderungen der SPÖ hinzuweisen - etwa auf den kürzlich eingebrachten Antrag auf Anrechnung aller Karenzzeiten bei Lohnvorrückungen. Sie kritisierte, dass Frauen im Berufsleben immer noch um ein Viertel weniger verdienen und um 47 Prozent weniger Pension erhielten als Männer. Für Mädchen brauche es "gleiche Chancen auf Bildung, gleichen Lohn und ein glückliches Leben".

Kommentare

Rudolf Prager

O Gotterl na, selbst die Frau Brauner traut sich noch an die Öffentlichkeit?

Rudolf Prager

Hat Madam keine anderen wichtigen Dinge zu tun?

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