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Im Viertelfinale

Deutschlands Frauen sind mit einem 4:2-Sieg über Frankreich klarer Gruppensieger

frauen-wm - Im Viertelfinale © Bild: Reuters/Rattay

Deutschlands Frauen-Nationalteam hat seine Favoritenstellung bei der Fußball-WM im eigenen Land untermauert. Der Gastgeber feierte vor 45.687 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park in Mönchengladbach im "Finale" der Gruppe A gegen Frankreich dank Treffern von Kerstin Garefrekes (25.), Inka Grings (32., 68./Elfmeter) und Okoyino da Mbabi (89.) einen verdienten 4:2-(2:0)-Erfolg.

Die Truppe von Silvia Neid gewann damit auch ihr drittes Turnierspiel und bekommt es nun im Viertelfinale am Samstag mit Japan zu tun. Die Japanerinnen hatten zuvor gegen England mit 0:2 verloren und waren dadurch in der Gruppe B auf Rang zwei zurückgefallen. Frankreich, für das Marie-Laure Delie (56.) und Laura Georges (72.) trafen, bekommt es in der Runde der letzten acht mit Gruppe-B-Sieger England zu tun.

Im Borussia Park waren die Gastgeberinnen von Beginn an tonangebend und hatten die Partie klar im Griff. Nach einem Freistoß von Babett Peter traf Kapitänin Garefrekes wuchtig per Kopf zum 1:0 (25.). Auch der zweite Treffer fiel mit "Köpfchen". Diesmal war Grings nach einer schönen Einzelaktion und Flanke von Simone Laudehr im Strafraum zur Stelle (32.).

Von den Französinnen war nichts zu sehen, auch Louisa Necib blieb vollkommen farblos und wurde zur Pause ausgetauscht. Nach der Pause kam die Mannschaft von Bruno Bini etwas besser ins Spiel, es entwickelte sich eine offene Partie. Delie gelang nach einem Corner ebenfalls per Kopf der Anschlusstreffer (56.). Nachdem Fatmire Bajramaj im Strafraum von Frankreich-Torfrau Berangere Sapowicz gelegt und die Französin ausgeschlossen worden war (65.), traf Grings mit ihrem zweiten Treffer via Strafstoß zum 3:1.

Birgit Prinz nur auf der Bank
Den Französinnen gelang durch Georges (72.), wieder nach einer Ecke per Kopf, der neuerliche Anschlusstreffer. Den Schlusspunkt setzte aber wieder die DFB-Truppe dank eines Treffers von Da Mbabi (89.). Für DFB-Rekordnationalspielerin Birgit Prinz war nur Platz auf der Bank, in ihren 156 Länderspielen davor war sie jeweils in der Startformation gestanden.

Vor dem letzten Vorrundentag stehen mit Gastgeber Deutschland, Frankreich (A), England und Japan (B), der USA und Schweden (C) sowie Brasilien (D) schon sieben von acht Viertelfinalisten fest. Um den letzten freien Platz in der Runde der letzten acht kämpfen am Mittwoch Australien und Norwegen.

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