Frauen kaufen sechs Paar Schuhe pro Jahr:
Acht Prozent horten sogar mehr als 30 Paar

Männer begnügen sich mit drei Paar Sneakers & Co. 67 % besitzen Schuhwerk, das im Kasten verstaubt

Frauen kaufen sechs Paar Schuhe pro Jahr:
Acht Prozent horten sogar mehr als 30 Paar

Die Österreicherinnen leisten sich laut einer Umfrage pro Jahr im Schnitt fast sechs Paar Schuhe. Deutlich mehr als die heimischen Männer, die durchschnittlich drei bis vier Paar Schuhe jährlich erstehen. Diese Daten hat das Online-Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com in einer Internet-Umfrage mit 501 Beteiligten erhoben.

Liebe auf den ersten Blick im Schuhgeschäft geht nicht immer gut aus: 67 Prozent der weiblichen Befragten besitzen zumindest ein Paar, dass sie nie oder nur ein Mal getragen haben. Bei den Männern gestanden nur 30 Prozent den Kauf von Schuhen, die im Kasten verstauben.

8 % der Frauen besitzen mehr als 30 Paar Schuhe!
Laut Statistik werden insgesamt pro Jahr 4,6 Paar gekauft. Männer begnügen sich mit durchschnittlichen 3,4 Paaren, Frauen brauchen eineinhalb Mal so viel, nämlich 5,8 Paar. Daheim im Schuhkasten hat knapp jeder dritte Mann weniger als fünf Paar stehen, jeder zweite bringt es auf fünf bis zehn Paare. Mehr als jede dritte Frau (37,2 Prozent) verfügt über eine Sammlung von fünf bis zehn, jede fünfte (21,7 Prozent) besitzt elf bis 15 Paar Schuhe. 7,9 Prozent der weiblichen Befragten horten sogar mehr als 30 Paare.

Komfort wichtiger als Aussehen
Gehen Herr und Frau Österreich Schuhe kaufen, sind Passform und Tragekomfort (80,4 Prozent), Bequemlichkeit (74,7 Prozent) sowie ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis (64,3 Prozent) gefragt. Etwa der Hälfte der Befragten sind Design (52,5 Prozent), Verarbeitungsqualität (44,7 Prozent) und Farbe (44,5 Prozent) sehr wichtig.

Markennamen spielen untergeordnete Rolle
Markennamen spielen laut Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com, eine vergleichsweise kleine Rolle. Knapp jeder dritte Befragte gab an, er orientiere sich primär am Preis. 30 Prozent haben den Kauf zu teurer Schuhe schon öfter bereut, ein weiteres Drittel zumindest das eine oder andere Mal.

Männer sind bereit, mehr Geld auszugeben
Beim Preis dreht sich auch das Bild der angeblich Schuh-verrückten Damenwelt: Frauen erreichen ihre Schmerzgrenze bei geringeren Beträgen, zumindest im statistischen Schnitt. Die akzeptable Preishöchstgrenze für Schuhe des täglichen Gebrauchs lag bei den männlichen Befragten bei durchschnittlich 75 Euro. Die weiblichen Umfrageteilnehmer gaben 61 Euro als gerade noch vertretbar an. Für spezielle Anlässe würden Männer im Schnitt 86 Euro, Frauen 69 Euro hinblättern. (APA/red)