Franz Rosenbach von

Auschwitz-Überlebender tot

Familie starb in NS-Konzentrationslager. Vize-Vorsitzender von Roma-und-Sinti-Verband.

Franz Rosenbach © Bild: APA/DPA/Burgi

Der Überlebende des NS-Konzentrationslagers Auschwitz und Mitbegründer des bayerischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, Franz Rosenbach, ist tot. Wie der Verband mitteilte, starb der langjährige stellvertretende Vorsitzende am Sonntag im Alter von 85 Jahren in Nürnberg.

Während der Zeit des Nationalsozialismus war der im heutigen Tschechien geborene Rosenbach im Alter von 15 Jahren deportiert worden. Seine Familie starb in Auschwitz, er selbst wurde nach Buchenwald und Mittelbau-Dora verlegt, wo er im Stollenbergbau arbeiten musste.

Die Stadt Nürnberg und die Stiftung Bayerische Gedenkstätten würdigten vor allem Rosenbachs Engagement in Schulen und für Erwachsene bei Zeitzeugengesprächen, in denen er vor den Folgen von Rassismus gewarnt habe. Rosenbach war in diesem Jahr vom deutschen Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden.

Kommentare

das ist der lauf der Zeit, bei allen anderen überlebenden des Krieges kräht kein Hahn danach, mein Großvater war in Russischer Kriegsgefangenschaft hat nach dem Krieg jeden Tag gearbeitet für eine Mindestpension, und als er gestorben ist hat das die Medien auch nicht interessiert, nur weil er in dieser SCHRECKLICHEN Zeit seine Pflicht wie viele anderen auch als kleiner Soldat geleistet hat,

Seite 1 von 1