Frankreich von

Staat senkt Spritpreise

Für drei Monate sinken Treibstoffpreise um bis zu 6 Cent pro Liter

Frankreich - Staat senkt Spritpreise © Bild: APA/Techt

Der Sprit wird in Frankreich billiger: Die Regierung kündigte eine vorübergehende Senkung der Treibstoffpreise um bis zu sechs Cent je Liter an, um die Lebenshaltungskosten zu verringern. Die Maßnahme werde innerhalb von 24 Stunden in Kraft treten und für drei Monate gelten, sagte Finanzminister Pierre Moscovici.

Die Entlastung soll je zur Hälfte von den Mineralölkonzernen und vom Staat getragen werden. Dieser will dazu die Steuer auf Kraftstoffe senken. Die Regierung bezifferte die Kosten für den Staat auf rund 300 Mio. Euro.

Präsident Francois Hollande löst mit der Preissenkung ein Wahlversprechen ein. Die Opposition kritisierte den Schritt. Angesichts des sich verlangsamenden Wachstums könne es sich Frankreich nicht leisten, die Steuern zu senken.

Kommentare

christian95 melden

Österreich ist anders! Höhere Benzinpreise sind bei uns: "Gerechter" sagt die SPÖ,
die ÖVP nennt es "ökologischer"
die Grünen wollen sogar € 2.-

Gemeinsam erhöhten sie die Steuern auf Treibstoffe auf 75% vom Zapfstellenpreis.

Die Steuerlast ist von 2002 bis 2011 um 32,5 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Jahr davor ist ein Plus von sieben Prozent. Die Arbeitnehmer haben von Jänner bis November 2011 gut 19,5 Milliarden Euro an Lohnsteuer bezahlt und damit fast zehn Prozent mehr als im Jahr 2009. Die Einnahmen aus der Gewinnsteuer für Kapitalgesellschaften stiegen im Zweijahresvergleich um 38,7 Prozent. Die Mineralölsteuer, brachte 2011 innerhalb eines Jahres 12,2 Prozent mehr Einnahmen. (OÖ Nachrichten)


.... und wir wählen sie dafür immer wieder.

Hyrile melden

Re: Österreich ist anders! kann ich nur voll und ganz zustimmen.

unsere regierung wird sich hüten die steuern auf treibstoff zu senken, denn dann würdens millionen verlieren, die sie dann still und heimlich zur eu verschieben können. aber laut den grünen brauchen wir sowieso keine autos mit verbrennungsmotoren mehr. e-mobility ist angesagt. autos, die sich aufgrund der riesen steuerlast in österreich sowieso nur wenige leisten können.

auch wenn der strom jetzt noch billiger ist, wenn mal genug e-autos auf den strassen unterwegs sind, dann wird der strom auch teurer werden.

das ist die österr. lösung. danke an alle, die diese regierung gewählt haben. danke an alle, die diese überbezahlten, arroganten und unfähigen österr. politiker (und da mein ich rot/grün/schwarz) immer wieder wählen werden. Vielen Dank.

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Mein politisches Kabarett von 2009 verwirklicht Was tun gegen hohe Benzinpreise?

Das war die wesentlichste Frage für eine politische Kabarettnummer 2009
http://politik.pege.org/2009-pep/entscheidungsschlacht.htm

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis

Wer den Preis senkt erhöht die Nachfrage. Der Ölmarkt wird mit steigenden Ölpreisen reagieren, ein paar Monate später dieselben Preise, blos wesentlich weniger Einnahmen aus der Mineralölsteuer, das Geld fliest aus dem Land ab.

Hilfoloser Populismus.

Wirkliche Hilfe kann nur ein radikaler Umstieg auf elektrische Mobilität sein.
Mehr Nachfrage dämpft hier den Preis, etwa -20% pro Verdoppelung des Weltmarkts.

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E - Mobil derzeit nicht ausgereift und zu teuer... solange ein E - Mobil keine Reichweite zu bieten hat, keinen Service hat der ein laden der Batterien anbietet bzw. Batterientausch ermöglicht in der Zeiteinheit eines Tankstellenbesuches,ich fahre zB. öfter nach CZ oder Polen und BRD - solange der Preis eines E- Mobils nicht ansprechend ist, nun ja das wäre es eigentlich - deshalb ist auch die Nachfrage gering.Eine Innovation zu sein ist zu wenig - man muß sozusagen das Benzinauto ersetzen können in allen Bereichen, nicht nur in der Stadt.Dann wird die Nachfrage enorm sein - aber wie gesagt, solange es nur in der Stadt cool ist - ist es einfach zu wenig für den Konsumenten.

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Alles der Reihe nach Ausgereift sind Elektroroller. Ich ersetze damit 7000 km Autofahren pro Jahr, die mit den höchsten Verbrauch, Kurzstrecke und in die Stadt. Bei Taxis klappt es ja schon sehr gut elektrisch. Natürlich nur mit chinesischen Qualitätsprodukte wie den BYD e6 und nocht europäischen PR-Gags. 300 km Reichweite und Schnellladefähig.

Für jemand der sehr oft Langstrecken fährt gibt es ja Plug in Hybrids wie den BYD F3DM, Opel Ampera, Chevrolet Volt.

Allein wenn jeder 3. Autofahrer jeden 3. km mit Elektroroller fahren würde, würde der Ölpreis auf US$ 30 sinken. Eine entsprechend höhere Mineralölsteuer, Preis wie heute, aber es bleibt im Land, würde bei Österreich 6 Milliarden EUR pro Jahr bringen.

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