Frank Stronach von

SPÖ-Köfer erster Neuzugang

Der Kärntner Nationalratsabgeordnete wechselt zu Stronachs neuer Partei

Frank Stronach - SPÖ-Köfer erster Neuzugang © Bild: APA/Eggenberger

Der Kärntner SPÖ-Abgeordnete Frank Stronach. Seine Ämter als direkt gewählter Spittaler Bürgermeister und Abgeordneter im Nationalrat behält er, wie sein Sprecher der APA mitteilte. SPÖ-Chef Peter Kaiser erklärte in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz, Köfer sei damit dem Parteiausschluss zuvorgekommen.

Noch in der Früh dementierte Köfer in der "Kleinen Zeitung" vehement, dass er an einen Wechsel denke. Kaiser: "Da sich die Gerüchte verdichtet haben, habe ich ihn angerufen und gefragt, ob etwas dran ist, das hat er bejaht." Er habe Köfer danach vor die Wahl gestellt, selbst aus der SPÖ auszutreten oder ausgeschlossen zu werden. Am Nachmittag sei dann ein E-Mail Köfers gekommen, in dem er seinen Austritt bekanntgegeben habe. Zugleich sei ein Austritts-Mail an den SPÖ-Parlamentsklub gegangen.

Als Begründung habe Köfer ihm gegenüber angegeben, er wolle mit 51 Jahren noch etwas Neues beginnen, sagte Kaiser. "Mir persönlich tut sein Schritt leid, man muss aber auch sagen, dass Köfer inhaltlich, etwa beim ESM oder Euro, nicht die Linie der SPÖ und der Bundesregierung geteilt hat."

Bürgermeister oder Nationalrat
Möglicherweise habe bei dessen Entscheidung auch die Änderung des Parteistatuts eine Rolle gespielt. Die Kärntner SPÖ hat beim letzten Parteitag beschlossen, dass Bürgermeister in Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern künftig kein überregionales politisches Amt wie Nationalratsabgeordneter mehr bekleiden dürfen. Köfer wäre daher im kommenden Jahr vor der Wahl gestanden, sein Bürgermeisteramt abzugeben oder nicht mehr für den Nationalrat kandidieren zu dürfen.

Kaiser will nun rasch die Ortspartei in Spittal erneuern, Gerüchte, wonach einige Gemeinderäte mit Köfer mit aus der SPÖ austreten würden, habe er zwar gehört, wisse aber nichts Genaues. "Klar ist bei uns, wer für eine andere Partei kandidieren will, hat in der Sozialdemokratie keinen Platz mehr", betonte der Parteichef. Er forderte Köfer zudem auf, sein Abgeordnetenmandat der SPÖ zur Verfügung zu stellen. Der Bürgermeister war für die APA vorerst nicht erreichbar.

Kommentare

Wer braucht Stronach wirklich? Dieser Mann ist gefährlicher als manche glauben. Hofiert von "gewissen Kreisen" in Österreich, versucht er mit angeblich seinem Geld, in Wirklichkeit ist es das Geld seiner hart arbeitenden Arbeiter und Angestellten, eine Partei zu gründen. Klingt nach moderner Leibeigenschaft. „Wess Brot ich ess.“..Er protzt mit seinen Milliarden und zahlt seine Steuern in der Schweiz. Österreich geht leer aus. Darum will er ja auch den Euro weghaben. Für mich ist er indirekt ein Totengräber des neuen, geeinten Europa und des Euro. Vielleicht sogar ein Abgesandter der Wallstreet, um den Dollar wieder hoch zu bringen und um den Euro zu vernichten. Wer für Österreich so wenig übrig hat, sollte hier auch nicht kandidieren. Hr. Stronach, wir brauchen Ihre Partei nicht! Geld kann man nicht essen, Mahlzeit!

Ignaz-Kutschnberger
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Kennt die Sau irgendwen...oh sorry, ein freudscher Versprecher... ich meinte, kennt irgend ein Schwein den Typ??... Mir ist der NICHTSSAGEND...klärt mich mal bitte jemand auf, aus welcher Versenkung der aufgetaucht ist... Aber vielleicht passt er ja deshalb ganz gut in die NEUE Partei, weil der ein unbeschriebenes Blatt ist... Nun ja, meine Stimme ist dem Franky sicher... weil wie gesagt, in dem Land ist eh schon egal wen man wählt...schlimmer geht sowieso nimmer!!

Ignaz-Kutschnberger
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... so so, dem ESM hat er die Zustimmung verweigert... na schau an, das macht den Typ doch gleich sympathisch... scheinbar gibt es doch auch noch in der SPÖ Leute mit an Hirn...bei manchen Genossen und Genossinnen bin ich mir da eh nimmer so sicher, ob die nicht schon weichgesoffen sind oder jemals überhaupt außer Vakuum was im Schädl ghabt haben...(den Kanzler lass ich da mal außen vor, auch wenn ich mich bei manch seiner Aktionen auch frag, ob das auf seinem Mist gewachsen ist, oder ob grad einer seiner Berater bsoffen war)

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Re: Kennt die Sau irgendwen...oh sorry, ein freudscher Versprecher... So, so, Sie kennen den Herrn Köfer also nicht? Der Mann ist seit 27 Jahren Mitglied in der SPÖ und sitzt seit Unzeiten im NR. Er war vorher Gendarm von Beruf. Sie haben immer eine Meinung zu politischen Themen, dürften sich aber außer den Zeitungsmeldungen für nichts interessieren. Nur zur Aufklärung: Der Mann ist Bürgermeister der drittgrößten Stadt in Kärnten, nämlich Spittal/Drau mit 15.765 Einwohner und damit Bezirkshauptstadt des flächenmäßig größten Bezirkes in Kärnten. Dass Sie mit Ihrer einfachen Denkweise nicht kapieren, dass Köfler quasi als Vorleistung zum Übertritt zu Frank Stronach, der ja auch gegen den Euro und den ESM ist, gegen den ESM gestimmt hat, bestätigt das Bild, das ich mir von Ihnen gemacht habe. Einfach Denkungsweise und einfache Ausdrucksweise (Kennt die Sau....usw)

Ignaz-Kutschnberger
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@kickoff... Zunächst mal herzlichen Dank für die Info... für mich war der wie gesagt ein Unbekannter...und außerdem kann ich ja nicht jeden unbedeutenden Politiker in Österr. persönlich kennen...
Und was Ihr Urteil über mich anlangt...nun ja, das steht Ihnen selbstverstänlich frei...allerdings kann ja nicht jeder so einen hohen geistigen Intelligenzquotienten wie Sie haben...sonst hätten wir ja so gut wie keine Politiker mehr in dem Land :-)

Wenn das alles ist... .....dann gute Nacht, Herr Stronach. Köfer, ein Politiker, der bisher nur durch absurde Aktionen in den Medien Aufsehen erregte, soll eines ihrer "Standpferde" werden? Wenn Opportunisten, die in Wahrheit nichts von Politik verstehen - außer dass sie ihre eigene Karriere mit aller Kraft in den Vordergrund stellen - Ihre Zugpferde werden sollten, dann gibt es keinerlei Grund anzunehmen, dass Ihre Partei etwas Neues darstellen sollte. Alles schon da, her Stronach! Politik für die Menschen sieht anders aus!
www.steuerini.at

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Freundschaft Genossen Diesen Zusammenhalt gibts auch bei der SPÖ NICHT MEHR:
DANN GUTE NACHT:

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Re: Freundschaft Genossen als das ehrenamtliche durch bezahlung abgelöst wurde ,kahmen statt arbeitsbienen nur mehr drohnen in die soziallistische partei !und jetzt sieht man das ergebnis ,leider gilt auch der spruch "geld regiert die welt "auch in der SPÖ !der müsste alle ämter zurück legen denn das ist genauso betrug am wähler !klingt grauenhaft ein "EIN ROTER IM STROHSACK " !!!!

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Re: Freundschaft Genossen Ps:das parteizeichen und farbe für den strohsack clan "die SCHWARZE COBRA mit gespaltener zunge " !

linzfranz melden

Re: Freundschaft Genossen Dieses Wort kennen doch die meisten der heutigen Jungpolitiker nicht mehr. Sie sind nur mehr Handlanger der Geldsäcke. Siehe: Grasser, Mensdorff, Strasser, die Buberlpartie usw. Jetzt greift dieser Virus auch schon auf die SPÖ über. Pfui Teufel, kann ich da nur sagen, diese Typen versitzén Plätze im Parlament, tragen wenig oder garnichts zur Gemeinschaft bei, suchen nur ihre persönlichen Vorteile. Diese Augiasställe gehören endlich ausgemistet!!

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