Fränkie Schleck darf sich glücklich wähnen:
7.000-€-Scheck an Fuentes hat keine Folgen

Luxemburgische Antidoping-Agentur stellt Prozess ein Kontakt zum Dopingarzt war nur 'Trainings-Beratung'

Fränkie Schleck darf sich glücklich wähnen:
7.000-€-Scheck an Fuentes hat keine Folgen © Bild: Reuters

Die 7.000-Euro-Zahlung an den spanischen Dopingarzt Eufemiano Fuentes ist für Radprofi Fränk Schleck ohne Konsequenzen geblieben. Die luxemburgische Anti-Doping-Agentur (ALAD) stellte das Verfahren gegen den Sechsten der Tour de France ein. "Außer der Tatsache, dass Geld gezahlt wurde, ist nichts ans Tageslicht gekommen, dass auf Dopingpraktiken schließen lässt", begründete die ALAD in einem Statement ihre Entscheidung.

Damit dürfte einer Fortsetzung der Karriere des CSC-Fahrers wohl nichts mehr im Weg stehen. Schlecks Zahlung, die in zeitlicher Nähe zur Doping-Affäre "Operacion Puerto" im Mai 2006 steht, sei lediglich für eine "Trainings-Beratung" gewesen. Den Kontakt zu Fuentes habe er dann auf Anraten seines engsten Familien- und Berater-Kreises im Sommer 2006 abgebrochen.
(apa/red)