FPÖ-Affäre von

Illegale Parteieinfinanzierung:
Strache weist alle Vorwürfe zurück

Weder er noch die Partei hätten jemals illegale Gelder erhalten, so der Obmann

Heinz-Christian Strache © Bild: APA/Helmut Fohringer

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat am Donnerstag bei einer Pressekonferenz Vorwürfe illegaler Parteienfinanzierung zurückgewiesen. Er und die FPÖ hätten "niemals einen Koffer oder illegale Gelder in irgendwelcher Form" erhalten. Strache sieht in der Causa vielmehr einen "schäbigen Versuch, die auf Siegeskurs befindliche" FPÖ vor den Wien- und Oberösterreich-Wahlen "medial zu besudeln".

Angesichts des - ihm nicht bekannten - Zwischenberichts der Wirtschafts- und Kriminalitätsstaatsanwaltschaft an das Justizministerium ist Strache überzeugt, dass "die Kampagne gegen die FPÖ, meine Person und (Generalsekretär Herbert) Kickl in sich zusammenbricht". Denn er glaube auch Kickl sowie FPÖ-Bundesgeschäftsführer Johann Weixelbaum, die ihm beide glaubhaft versichert hätten, keine illegalen Gelder erhalten zu haben - bzw. im Falle Kickls, dass dieser nur vorübergehend im Jahr 2005 stiller Teilhaber bei der Agentur "Ideenschmiede" gewesen sei und auch "niemals eine Firma in der Slowakei angemeldet" habe.

All die Berichte würden, meint Strache, nur auf den Angaben eines - ihm nicht namentlich bekannten - "fragwürdigen Zeugen" beruhen, gegen den mehrere Verfahren u.a. auch wegen Betruges liefen.

Zurückhaltung gegenüber Kärntner Freiheitlichen

Außerdem würden die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nur ehemalige BZÖ-Politiker und die Zeit vor 2009 - also vor dem "Zusammenwachsen" mit der FPÖ - betreffen. Sehr zurückhaltend zeigte sich der FPÖ-Chef gegenüber den Kärntner Freiheitlichen: Er habe mit der gänzlichen rechtlichen Wiedervereinigung "bewusst" zugewartet, bis "alle Dinge, die im Raum stehen", geklärt sind.

Keinen Anlass sieht Strache jedoch, nicht mehr mit der "Ideenschmiede" zusammenzuarbeiten - etwa im oberösterreichischen Wahlkampf. Die Agentur habe der FPÖ in korrekter, professioneller Arbeit mit guten Wahlkämpfen zu Wahlerfolgen verholfen, und das "oft günstiger als andere Agenturen".

Kommentare

Das immer gleiche Spielchen bei allen Parteien: Zuerst einmal dementieren, wenn es dann bei Gericht brenzlig wird, dann kann man sich nicht mehr erinnern (die typische Partei-Alzheimer bzw. akute Demenz) und die Schuld auf andere schieben. Besonders die FPÖ genießt da einen großen Misstrauensvorschuss und hat schon viele Funktionäre hervorgebracht, die an akuter Gedächtnisschwäche litten.

und die Erde ist eine Scheibe........ihre fPö

Die grünen sollen sich mal verpissen. Ein Jahr Vietnam und dann würden merken wie schön das Land Österreich ist. Hab selten so eine unnötige Partei gesehen.

strizzi1949

Die ganze Zeit wars ruhig in dieser Sache! Ausgerechnet jetzt, vor den Wiener Wahlen kommen diese Sache daher! Nach den Wahlen kommt dann heraus, dass eh nix passiert ist! Ist doch immer das Gleiche! Wenns um was geht, wird der Gegner beschmutzt, so nach dem Prinzip "es bleibt immer was hängen"! Wenn alles vorbei ist, verläufz dann alles im Sande! Für wie blöd werden die Wähler da gehalten?

Die Ermittler haben damals nichts gefunden, warum auch jetzt vor den Wahlen?

Der der ohne Sünde ist werfe den ersten Stein.

war ja eh klar, oder?

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