FPÖ will sich nun an den Grünen rächen:
Vorwürfe gegen Mitarbeiter wegen Tatblatt

Lukas Wurz sei Gründungs- und Vorstandsmitglied Arbeitet nun für den Abgeordneten Karl Öllinger

FPÖ will sich nun an den Grünen rächen:
Vorwürfe gegen Mitarbeiter wegen Tatblatt © Bild: APA/Robert Jäger

Nach den jüngsten Rechtsradikalismus-Vorwürfen der Grünen gegen Mitarbeiter des Dritten Nationalratspräsidenten Graf hat die FPÖ nun zum Gegenschlag ausgeholt. Im Visier: Lukas Wurz, Mitarbeiter des grünen Sozialsprechers Öllinger. Laut FPÖ-Generalsekretär Vilimsky sei dieser Gründungs- und Vorstandsmitglied des "gewaltbereiten, linksradikalen TATblatts" gewesen.

Vilimsky forderte in einer Aussendung eine Klarstellung von Nationalratspräsidentin Prammer über den "offensichtlich linksradikalen Mitarbeiter". Gerade das "TATblatt" sei über viele Jahre im Verdacht gestanden, Drehscheibe für linke Gewalt und Kleinterrorismus zu sein, empört sich Vilimsky.

Veröffentlichungen von Erklärungen
So seien darin Bekennerschreiben von Anschlägen veröffentlicht worden. Für den blauen Generalsekretär ist es "unglaublich, dass jemand, der seit 1988 einen Verein leitet, der Bekennerschreiben von Anschlägen, Anleitungen zum Bombenlegen und Aufrufe zur Aussageverweigerung im Fall Ebergassing veröffentlicht hat, gleichzeitig Öllingers engster politischer Ratgeber und Vertrauter ist".

Vilimsky gibt sich überzeugt, dass Prammer, "die ja so gerne Erklärungen von Mitgliedern des Hohen Hauses einmahnt, in der Causa Öllinger mit diesem und der grünen Klubobfrau schon längst einen Termin anberaumt hat, bei dem sie Auskunft über diesen grünen Mitarbeiter einholen wird". Auch dem ehemaligen ÖVP-Abgeordneten Kukacka sei Öllingers Mitarbeiter bereits aufgefallen. Angesichts dieser Fakten kann sich der blaue Generalsekretär nur schwer vorstellen, dass Prammer und der Zweite Nationalratspräsident Neugebauer "auf einem Auge politisch blind sein wollen".
(apa/red)