FPK-Blockade von

Protest gegen Spritpreis

Partei blockiert A10 und bringt damit Unmut über den "Spritpreiswahnsinn" zum Ausdruck

FPK-Blockade - Protest gegen Spritpreis © Bild: APA/Eggenberger

Die FPK hat am Samstag die Tauernautobahn (A10) bei Paternion (Villach Land) in Kärnten zwischen 11.00 und 13.00 Uhr blockiert. Die Partei wollte damit ihren Unmut über den "Spritpreiswahnsinn" zum Ausdruck bringen. Man habe diesen Schritt gesetzt, um "ein erstes Signal zu setzten", erklärte Parteichef Scheuch in seiner Ansprache. Rund 300 Personen - vornehmlich Parteifunktionäre - kamen.

Durch die hohen Treibstoffpreise würden die Menschen ausgenommen. "Der Steuerzahler wird geschröpft", so Scheuch, der seine Rede im hoch aufgerichteten Frontlader seines Traktors stehend hielt. Scheuch verlangte unter anderem die Absenkung der Mineralölsteuer und die Wiedereinführung der Rückvergütung für Landwirte. Zu der Blockade waren laut Polizei rund 150 Fahrzeuge auf die Autobahn gekommen. 30 davon waren Traktoren und 25 waren Lastkraftwagen.

Sollte die Bundesregierung auf die Forderungen der FPK nicht eingehen, sei man zu weiteren Aktionen bereit. Scheuch kündigte an, schon in den nächsten Wochen die Einfahrten von Städten blockieren zu wollen. Zu der Veranstaltung war praktisch die gesamte Parteispitze der FPK auf die Autobahn gekommen, lediglich Landeshauptmann Dörfler fehlte.

Keine nennenswerten Verkehrsbehinderungen
Trotz der Blockade der Tauernautobahn kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Lediglich auf der Drautral-Bundesstraße, wohin der Verkehr umgeleitet wurde, wurde ein verstärktes Verkehrsaufkommen registriert, erklärte die Polizei auf APA-Anfrage.

Kritik an der Aktion von anderen Parteien
Durchwegs Kritik an der Aktion der FPK kam von den anderen Parteien. Die Blockade sei "kindisch und ideenlos", sagte etwa ÖVP-Parteichef Martinz. SPÖ-Landesgeschäftsführer Fellner ortete ein "parteipolitisch motiviertes FPK-Side-Event zum neuerlich nötigen Prozess gegen Uwe Scheuch". BZÖ-Landesparteichef Dolinschek bezeichnete den Protest als "völligen Stumpfsinn".

Kommentare

PAstorPeitl melden

Immer auf die Kleinen Meiner Meinung nach berechigt, weil durch den Spritpreiswahnsinn ja nicht nur das Autofahren sondern auch die Logistik und somit die Lebensmittel teurer werden.

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der
Patriotischen Christen Österreichs (PCÖ)
http://www.pcoe.gnx.at

Litzylee melden

Re: Immer auf die Kleinen Wow, wieder mal ein "geniales" pastorales Posting, das selbst den größen Schwachsinn der Blauen schönredet. Eine unverzichtbare Geistesgröße für die Rettung der Republik, der selbsternannte blaue "Pastor". Ein Kleingeist wer das nicht erkennt.

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Re: Immer auf die Kleinen 1.) Bin ich kein blauer Pastor, sondern Mitglieder der Partei "Die Templer - Patriotische Christen Österreichs" und die haben die Parteifarbe violett
2.) Könnte es langsam einmal auffallen, dass ich mich immer für die kleinen Bürger in Österrreich einsetze. Und das die hohen Sprittpreise die Logistik teurer machen wird wohl kaum einer bestreiten.
3.) Das ein Huhn um ATS 100,- also EUR 7.30 mit Sicherheit auch eine Folge der hohen Logistikkosten ist auch nicht.

Ich würde daher darum ersuchen, nicht pausenlos auf meine Kosten Werbung für die FPÖ zu machen. Danke!

Ihr

Pastor Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der
Patriotischen Christen Österreichs (PCÖ)
http://www.pcoe.gnx.at

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Re: Immer auf die Kleinen Treffen sich zwei Freiheitliche vor dem Stand der Salafisten. Fragt der eine denn Anderen: "Was ist eigentlich aus der Toleranz geworden"? Meint der Andere: "Du, die brauche ich jeden Tag".

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Und tschüss! Den Pepi Pröll hat er vor seinem Abgang wenigstens noch schnell versorgt ...und so kehren sie alle immer wieder und das Postenkarusell dreht sich munter weiter im Kreis, nur dass hier nicht den Mitfahrenden, sondern den Zuschauern übel wird.

Und Herr Konrad war wohl einer jener Problemfälle,die einen von Zeit zu Zeit daran zweifeln lassen,ob die Realverfassung dieses Landes überhaupt eine demokratische ist.Denn dass ein Bankmensch mehr Einfluß auf politische Entscheidungen hat als gewählte Politiker ist ein grundsätzliches Problem.
Mal schaun ob sich jetzt etwas ändert oder ob er im Hintergrund weiter die Fäden zieht. Ich fürchte, es wird eher zweiteres.

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Re: Und tschüss! Ich gebe dir zu hundert Prozent recht, aber ich glaube, du hast beim falschen Thema gepostet. Ich nehme an, dass du dich zum Thema "Raiffeisen Wachablöse geglückt" äußern wolltest.

Wenn das so ist, dann hast du meine ungeteilte Zustimmung :-)

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Re: Und tschüss! So ist es....leider wieder mal unter den falschen Artikel gerutscht;-)

Zu diesem Artikel hier fällt mir eigentlich nur eine Aussage des Uwe-Bruders Kurt Scheuch ein, der bei ähnlicher Gelegenheit kürzlich meinte, da haben wir einen "linken Chaotenhaufen, der mit einem kleinen Häufchen Berufsdemonstranten den Weg der Demokratie verlässt."

Man kann nicht widersprechen, nur bei rechts und links haperts jetzt.

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