Apple-Fabrik lenkt ein

Nach Rüge sollen China-Gehälter angehoben und Arbeitszeit reduziert werden

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Foxconn - Apple-Fabrik lenkt ein

Zur Entlastung der bestehenden Fabriken in Shenzhen und Chengdu werde eine neue Anlage in der chinesischen Inselprovinz Hainan errichtet. Auch die Produktion in Brasilien werde ausgebaut. Für die Logistik zwischen China und Brasilien sei bereits ein Abkommen mit Hainan Airlines geschlossen worden. Foxconn hatte nach einem Besuch des neuen Apple-Chefs Tim Cook Verbesserungen in seinen Fabriken in Aussicht gestellt.

Riegel vor illegalen Überstunden
Demnach will Foxconn unter anderem Zehntausende neue Arbeiter einstellen und illegalen Überstunden einen Riegel vorschieben. In Shenzhen hatten sich Mitarbeiter daraufhin beschwert, dass sie bei geringerer Arbeitszeit nicht genug Geld verdienen würden. Deshalb werde nun das Gehaltsniveau insgesamt angehoben, sagte Gou. Mit dem Bau der neuen Anlage in Hainan solle Ende des Jahres begonnen werden. Welche Produkte dort genau gefertigt werden sollen sei noch nicht klar.

Auch Nokia als Kunde
Foxconn, die Muttergesellschaft der in Hongkong gelisteten Foxconn International Holdings und der in Taiwan notierten Hon Hai Precision, fertigt die Hälfte der weltweiten Verbraucherelektronik. Das Unternehmen zählt neben Apple auch andere Branchengrößen wie Nokia zu seinen Kunden, für die das Unternehmen Handys herstellt. Foxconn wird zur Last gelegt, die Arbeiter unter sehr schlechten Bedingungen zu beschäftigen. Für negative Schlagzeilen sorgten in der Vergangenheit die Selbstmorde mehrerer Angestellter.