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Forum Alpbach - Löger für mehr Informatikunterricht in Schulen

Finanzminister: "Schande" wie mit "unseren Zukunftshoffnungen" umgegangen wird

Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) spricht sich für einen deutlichen Ausbau des Informatikunterrichts in Österreichs Schulen aus. Es sei "eine Schande", wie mit "unseren Zukunftshoffnungen" umgegangen werde, sagte Löger bei einer Diskussionsveranstaltung am Mittwochnachmittag beim Forum Alpbach.

Der geringe Informatikunterricht habe wohl "weniger zu tun mit politischem Willen", sondern "auch mit der Systemgrundlage", so der Finanzminister. Es wären einfach zu wenige Lehrer bereit, Informatik zu unterrichten.

Die Chefin von Microsoft Österreich, Dorothee Ritz, verwies darauf, dass hierzulande auch zahlreiche Unternehmen keine Digitalisierungsstrategie hätten. Viele Betriebe würden nicht einmal die Notwendigkeit erkennen, sich mit dem digitalen Wandel auseinanderzusetzen. "In Österreich ist es allerletzte Stunde damit anzufangen", so Ritz.

Der CEO des Feuerfest-Konzerns RHI Magnesita, Stefan Borgas, erinnerte daran, dass Digitalisierungsprojekte "auch manchmal scheitern". Im Gegensatz zu den Mitbewerbern würde man sich intensiv mit der Digitalisierung auseinandersetzen. Man arbeite derzeit an IT-Projekten inklusive künstlicher Intelligenz, um etwa den Verschleiß von Produkten zu verbessern oder Wartungsprogramme zu entwickeln.

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