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Alonso verhandelt mit Red Bull

Der Spanier will weg von Ferrari. Die Gespräche wurden schon bestätigt.

Fernando Alonso in Ungarn 2013 © Bild: GEPA pictures/XPB

Räikkönen? Ricciardo? Oder doch Fernando Alonso? Der Spanier hat sich selbst als neuer Kandidat auf die Nachfolge von Mark Webber ins Spiel gebracht. Alonso will offenbar weg von Ferrari und hat sein Management schon einmal zu Red Bull vorgeschickt. Am Freitag gab es am Rande des Ungarn-Grand-Prix bereits eine erste Verhandlungsrunde.

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Alonsos Manager Luis Garcia wurde diesbezüglich bei Red-Bull-Teamchef Christian Horner vorstellig, wie die deutsche "Sportbild" weiter berichtet. Auf Nachfrage des Blattes bestätigte Red Bull die Gespräche. Man wollte offenbar nur festhalten, dass Alonsos Management zu Red Bull gekommen ist und nicht umgekehrt. Wenn man den Spanier haben könne, dann denke man auf alle Fälle darüber nach, hieß es aber aus dem Team.

Billig wäre die Sache aber nicht. Fernando Alonso hat noch einen Vertrag für die nächste Saison bei Ferrari. Irgendwer müsste ihn also freikaufen. Eine Entscheidung wird jedenfalls bald fallen. Schon zuvor hatte Red Bull angekündigt, in der Sommerpause Klarheit über die Webber-Nachfolge haben zu wollen.

Ferrari holt Lotus-Techniker
Ferrari liefert Fernando Alonso aber auch ein Argument, doch zu bleiben. Die Italiener gaben bekannt, dass der ehemalige Lotus-Technikchef James Allison ab 1. September als Technikdirektor beschäftigt sein wird. Mit dem 45-jährigen Briten hat Alonso schon bei Renault zusammengearbeitet und 2005 und 2006 jeweils den Weltmeistertitel geholt.

Kommentare

dreamraider23

soll bleiben wo er ist.
über "brausehersteller" oder "dose" lästern und dann für dieses erfolgreiche team fahren wollen...

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