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"Man sollte auf Sebastian wetten"

Der 82-jährige Bernie Ecclestone legt sich vor dem WM-Finale in Brasilien fest

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone beim Grand Prix der USA in Austin, Texas. © Bild: GEPA pictures/XPB/Batchelor

Bernie Ecclestone weiß, auf wen er sein Geld im Kampf um die Formel-1-Weltmeisterschaft setzen würde. "Ich denke, man sollte auf Sebastian wetten", sagte der 82-Jährige nach dem Großen Preis der USA in Austin. Der mächtige Formel-1-Boss sieht den WM-Spitzenreiter aus Deutschland vor dem entscheidenden Duell mit Verfolger Fernando Alonso in Brasilien als würdigen Champion. "Sebastian verdient den Titel vielleicht etwas mehr. Er hat eben bis jetzt mehr Punkte geholt", meinte Ecclestone.

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Aber auch vor dem Gesamtzweiten Alonso zeigte der Chefvermarkter großen Respekt. Der spanische Ferrari-Pilot sei "mit einem Auto, das bei weitem nicht das beste ist, bis zum Ende drangeblieben", lobte Ecclestone. Vor dem Schlussrennen am Sonntag führt Vettel mit 13 Punkten Vorsprung vor Alonso die WM an. Dem Red-Bull-Fahrer würde daher schon ein vierter Rang zum dritten Titel in Serie genügen.

Vettel tritt verbal aber auf die Bremse. "Es kann alles passieren, auch was das Wetter angeht. Wir sind lang genug dabei, um zu wissen, wie schnell sich die Dinge ändern können. Wir müssen versuchen, alles rauszuholen. Das Auto funktioniert, darauf können wir bauen. Die Strecke passt zu uns, wir waren die letzten Jahre immer gut dort", meinte der Deutsche, der sich nicht mit Rechenspielen beschäftigen will.

"Volle Kraft voraus"
"Vor zwei Jahren in Abu Dhabi haben die Leute versucht zu erklären, wie viele verschiedene Szenarien es gibt. Wir wollen das Rennen gewinnen. Wenn das nicht geht, wollen wir Zweiter oder Dritter werden. Was die anderen machen, liegt nicht in unseren Händen. Wir müssen uns auf jeden einzelnen Schritt konzentrieren. Also volle Kraft voraus."

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