Formel 1 in Japan von

Pole und Rüge für Vettel

Rennleitung wirft Vettel vor, er hätte Alonso im Qualifying behindert

Pressekonferenz nach dem Qualifying in Japan mit Webber, Vettel und Button © Bild: APA/EPA/Kimimasa Mayama

Sebastian Vettel hat am Sonntag beste Chancen, seine Aufholjagd in der Formel-1-WM fortzusetzen. Der deutsche Doppelweltmeister erzielte im Qualifying für den Japan-Grand-Prix in Suzuka mit 1:30,839 Minuten Bestzeit vor seinem australischen Teamkollegen Mark Webber (+0,251 Sek.). Kurzfristig hieß es danach allerdings Zittern um die Pole Position. Die Rennleitung warf Vettel vor, er hätte Alonso im Qualifying behindert.

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WM-Leader Fernando Alonso (+1,275), der die WM vor dem 15. Saisonlauf 29 Zähler vor Vettel anführt, kam nicht über Rang sieben hinaus. Der Spanier nimmt das Rennen allerdings von der sechsten Position aus in Angriff, da der ursprünglich drittplatzierte McLaren-Pilot Jenson Button (GBR/+0,451) nach einem Getriebewechsel in der Startaufstellung um fünf Plätze rückversetzt wurde. Eine derartige Bestrafung drohte auch Vettel, da er wegen Behinderung von Alonso zur Rennleitung zitiert wurde. Diese verwarnte Vettel zwar, entschied aber, dass er seine 34. Karriere-"Pole", die vierte in diesem Jahr und vierte en suite in Suzuka, behalten darf.

Red Bull in Top-Form

Red Bull dominierte das Qualifying klar. "Das Auto hat sich von Beginn an fantastisch angefühlt, alles hat gepasst. Ich bin überglücklich, dass es heute so super gelaufen ist", betonte Vettel, der schon zuvor im Abschlusstraining Bestzeit gefahren war, unmittelbar nach seiner Fahrt auf Platz eins. Webber sorgte mit Platz zwei dafür, dass erstmals in diesem Jahr beide Red-Bull-Boliden in Reihe eins stehen. Dahinter wird zur Freude der japanischen Fans Kamui Kobayashi (0,861) im Sauber von Rang drei ins Rennen gehen.

"Wir waren wohl nicht schnell genug"

Zwiespältig fiel das Tagesresümee von Button aus. "Es war ein guter Tag, aber der Getriebewechsel tut natürlich weh. Ich habe jedoch keine Ahnung, wo wir die vier Zehntel auf 'Seb' verloren haben, wir waren wohl nicht schnell genug. Um den Sieg mitzukämpfen wird sehr schwierig für mich, obwohl wir für das Rennen eine gute Abstimmung gefunden haben", gab der englische Ex-Weltmeister zu Protokoll. Sein Teamkollege und Landsmann Lewis Hamilton, der nur Neunter wurde, kam dagegen überhaupt nicht auf Touren.

Bitteres Qualifying

Noch bitterer verlief das Qualifying für das "deutsche Nationalteam" Mercedes. Rekordweltmeister Michael Schumacher wurde nach Rang 13 wegen seines Auffahrunfalls zuletzt in Singapur um zehn Plätze in die letzte Startreihe verbannt, sein Stallrivale Nico Rosberg, der nur auf die 15. Zeit kam, profitierte von zwei Rückversetzungen und nimmt das Rennen von Position 13 auf. Damit verpassten beide Silberpfeile zum bereits dritten Mal in dieser Saison die Top Ten.

Lauda spricht Klartext

"Das Auto war irgendwie nicht schnell genug", haderte Schumacher, der am Donnerstag seinen endgültigen Rücktritt per Saisonende bekannt gegeben hatte. "Katastrophe, um es auf den Punkt zu bringen", wetterte der neue Mercedes-Aufsichtsratschef und RTL-Experte Niki Lauda. "Das ist nicht der richtige Weg. Michael hat im Rennen null Chancen. Und wenn Nico die gleichen Probleme hat wie heute, wird es auch nicht weiter nach vorn gehen", sprach Österreichs dreifacher Weltmeister Klartext.

Kommentare

Ehrlich,hier reden Leute,die keine Ahnung haben,was wirklich passierte!
Hätte Vettel dem Alonso reinfahren sollen? ..Also !
Klar regt sich der gspritzte Spanier gleich auf, denn so könnte man versuchen, den Vettel von der Pole zu verdrängen - wäre ja nicht das 1.Mal,dass der Spanier das versuchte, so kann man auch Weltmeister werden am Grünen Tisch !

napy-one melden

Vettel wird der zweite Schummel-Schumi,genau so unsymphatisch.

günza melden

Danke, genauso denke ich auch, aber der Schumacher hat dazugelernt und ist heute eigentlich gar nicht mehr unsympatisch. Leider ist es bei Vettel so, dass er sich das beste aus dem Team rausholt ohne Rücksicht auf verluste. Der wird erst später draufkommen, dass ich sein Egotrip auf dauer nicht auszahlt.

Ein Wunder , dass sich noch so viele Menschen für das Kasperltheater Forme 1 interessieren, wo doch nur zu Gunsten von Ferrari geschoben wird.

mirucki melden

es wäre ein wunder wenn man alonso nicht schon wieder einmal helfen würde. die rote göttin jammert und der ganze zirkus geht in die knie.

napy-one melden

Alonso braucht keine Hilfe,der kann wenigstens Autofahren

Richard Kersic
Richard Kersic melden

Der beste Fahrer hat es mal wieder allen gezeigt. Gratulation an Sebastian für eine herausragende Qualifying Performance.

napy-one melden

da haben Sie ja überhaupt keine Ahnung vom autofahren.der beste fahrer,ha,ha. noch nie was von Alonso gehöhrt

ERIC.di melden

Der beste fahrer Vettel???? du hast echt keine ahnung von der formel 1! ich bin kein Alonso fan,aber Alonso ist mit abstand der beste fahrer zu zeit

beinhart melden

jo sicher und danach kommt vielleicht Hamilton !!!
Der wird sich auch noch anschauen bei Mercedes und bitte setzt Alsonso in den Torro Rosso, der beste Fahrer aller Zeiten lebt leider nimmer.

ERIC.di melden

Setze doch mal den Vettel in den ferrari!

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