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Vettel schockt die Konkurrenz

Der Deutsche dominiert das Freitag-Training vor dem Formel-1-Grand-Prix von Monza

Sebastian Vettel beim Training in Monza 2013 © Bild: Reuters/Rossi

Red-Bull-Star Sebastian Vettel hat seine WM-Verfolger zum Auftakt des Grand-Prix-Klassikers in Monza geschockt. Der dreifache Formel-1-Weltmeister fuhr im zweiten Training zum Italien-Grand-Prix souverän Bestzeit und ließ seine drei Konkurrenten im Titelrennen klar hinter sich.

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Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel bewertete seine haushohe Dominanz am Freitagnachmittag als "überraschend" und konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen: "Vielleicht habe ich irgendwo abgekürzt." Der Perfektionist sah allerdings noch Platz für Reserven. "Wir dürfen uns nicht blenden lassen", forderte Vettel konzentriertes Weiterarbeiten. "Wir können uns noch ein bisschen steigern. Wir müssen noch an zwei, drei Sachen arbeiten."

Lotus-Pilot Kimi Räikkönen schlug sich als Dritter am Freitagnachmittag noch als Bester. Der Finne wies aber bereits 0,663 Sekunden Rückstand auf Vettel auf. Fernando Alonso erreichte im prestigeträchtigen und richtungsweisenden Ferrari-Heimrennen den fünften Rang unmittelbar vor Mercedes-Mann Lewis Hamilton.

Vettel flog bei traumhaftem Sommerwetter und 30 Grad bei seiner schnellsten Runde im Königlichen Park in 1:24,453 Minuten regelrecht um den 5,793 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitskurs. Sein australischer Teamkollege Mark Webber war als Zweiter schon 0,623 Sekunden langsamer als der zweimalige Monza-Sieger.

Aufwärmen am Vormittag
Den Auftakt zum Europa-Finale am Vormittag hatte das Red-Bull-Duo anscheinend nur zum Einrollen benutzt. Vettel belegte da den vierten Platz, Webber wurde Achter. Hamilton glänzte zwar im ersten Durchgang als Bester knapp vor Alonso. Aber im deutlich schnelleren zweiten Training wies der sechstplatzierte Brite fast neun Zehntelsekunden Rückstand auf den Deutschen auf wie auch Alonso.

Die drei Vettel-Jäger können sich nach diesem ernüchternden Ergebnis kaum Hoffnungen auf eine Wende im WM-Rennen machen. Dabei müssen sie im zwölften Saisonlauf am Sonntag (Start: 14.00 Uhr/live ORF eins, RTL und Sky) unbedingt vor dem WM-Spitzenreiter landen, damit dieser nicht noch weiter davonzieht. Vor dem Italien-GP führt Vettel (197 Punkte) die WM mit 46 Zählern vor Alonso (151) an. Hamilton (139) und Räikkönen (134) liegen noch deutlicher zurück.

Hart arbeiten hieß es bei Mercedes. "Obwohl wir ziemlich konkurrenzfähig sind, sind wir noch nicht schnell genug. Wir müssen heute Nacht hart arbeiten und sehen, dass wir ein paar Verbesserungen schaffen", betonte Ex-Weltmeister Lewis Hamilton.

Kommentare

Urlauber2620

Und Hamilton wird auch dieses Jahr ein Ex-Weltmeister bleiben und an der Schulter seines stets unnötig anwesenden Vaters weinen.

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