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Vettel sagt nochmals "sorry"

Entschuldigt sich vor versammelter Red-Bull-Crew für umstrittene Aktion in Malaysia

Sebastian Vettel © Bild: APA/EPA/Diego Azubel

Sebastian Vettel hat seine Entschuldigungs-Tournee fortgesetzt. Nach seinem umstrittenen Sieg am vergangenen Sonntag beim Formel-1-Grand-Prix von Malaysia hat sich der Deutsche bei einem Besuch in der Teamfabrik in Milton Keynes bei den Arbeitern und Mannschaftsmitgliedern höchst persönlich entschuldigt.

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"Er hat gesagt, dass er die Uhr leider nicht zurückdrehen kann. Er weiß, dass er etwas falsches gemacht hat", berichtete Red-Bull-Teamchef Christian Horner über das "Sorry" des 25-jährigen dreifachen Weltmeisters. "Sebastian hat sich bei jedem einzelnen Teammitglied entschuldigt. Er weiß, dass das Team eine immens wichtige Rolle spielt", meinte Horner, der die Gerüchte um einen schon beschlossenen Abschied von Vettels Teamrivalen Mark Webber mit Saisonende bestritt.

Der in Führung liegende Webber und der auf Platz zwei folgende Vettel hatten am Sonntag in Sepang für die Schlussphase den "Code21" via Funk mitgeteilt bekommen. Demnach hätte Fahrer 2 (Webber) vor Fahrer 1 (Vettel) das Rennen reifenschonend zu Ende fahren sollen. Doch der Deutsche missachtete die Anweisungen und überholte seinen australischen Teamkollegen.

Kommentare

Oliver M. melden

gringo vettel fan, hm?

TheRiddler101 melden

Ich kann Gringo nur Recht geben ... ob Vettel-Fan oder nicht is eigentlich egal ... Stallorder kann keine Lösung sein und mit seiner Reaktion im Rennen hat er ein deutliches Zeichen gesetzt .... ob man Ihn jetzt mag oder nicht .... Wie sehr hätte ich mir gewünscht das Rosberg gleich reagiert und an Hamilton vorbei zieht.

TheRiddler101 melden

Bei den meisten Kommentaren verhält es sich sowieso etwas paradox .... Einerseits regen sich viele über die Aktion Vettels im Rennen auf .... Andererseits spechen sich die meisten gegen eine Stallorder aus.

Vettels Funkspruch war unterste Schublade aber man darf einem Rennfahrer keine Vorwürfe machen wenn er schneller sein will. Obs team-strategisch gut ist, ist ja wieder ein anderes Paar Schuhe.

hallo napy-one Du sollst niemandem das wünschen was Dir selber passieren kann.
Vettl hat nichts getan was Du an seiner Stelle nicht auch getan hättest.

Er ist und bleibt trotzdem der Ungustl der F 1 Nation. Vielleicht bremst Ihn mal ein Unfall.

Urlauber2620

Und aus genau diesen Gründen sehe ich schon ein paar Jahre kein Rennen mehr an.

Politikus melden

Dass beim Rennfahren der Schnellere zuerst ins Ziel kommt, finde ich in Ordnung. Warum stellt Webber schon vor Ende ab? Ist für mich nicht nachvollziehbar. Mit den Stallordern wird viel Spannung aus dem Rennen genommen. Insofern hätte ich mir auch gewünscht, dass Rosberg an Hamilton vorbeigegangen wäre.

Politikus melden

Bedenklich habe ich den Funkspruch von Vettel gefunden, als er sinngemäß den vor ihm liegenden Webber "aus dem Weg" haben wollte.

giuseppeverdi melden

Der Vettel ist ein moralischer Abfallkübel. Typisch Deutscher halt. Ich hätte noch verstanden wenn alles fair abgelaufen wäre. Aber Webber hatte nach der Stallorder schon abgestellt gehabt und dann überholt ihn diese moralische Worthülse. Dass er sich schuldig fühlt ist an seiner Entschuldigung zu sehen, die der sicher nicht ernst gemeint hat.

TheRiddler101 melden

Klar war es nicht die feine englische Art ... aber die ganzen Jungs sind Rennfahrer .. und da gehts halt drum der schnellste zu sein. Bin kein Fan der Aktion aber Stallorder ist einfach schwachsinn, Vettel hat einfach deutlich gezeigt was er von Stallorder hält ... RedBull hat ja jetzt bereits die Stallorder als Geschichte bezeichnet ... Das kann uns doch nur recht sein ...

TheRiddler101 melden

Im übrigen ... nehmen wir mal an Webber wäre auf der dritten Position und würde Vettel, entgegen der Teamorder überholen ... wie wäre dann deine Reaktion? .... Oder was würdest du sagen wenn Rosberg sich gegen die Teamorder gewehrt hätte? ....

Gib dir (Gringo100 ) vollkommen recht. Nur so weiter dann schaut eh keiner mehr F1 !!!!!

Das ist ein Rennen, "Stallorder" gehört in den Stall.
Keiner kann dem Rennfahrer, Marathonläufer, Radfahrer...
vorschreiben das er nicht siegen darf. Diese "Orders" sind das Ende des Rennsportes jeder Art.

Jetzt ist aber Zeit das Red Bull das Theater beendet ist eigentlich ja schuld daran mit den unnötigen Funkspruch(an Webber u.Vettel) hätten sowieso Platz 1 und 2 sicher eingefahren - der bessere hätte schon gewonnen. und sollte das jetzt bei jeden Rennen so sein brauch ich keine F1 mehr. Das gleich gilt für Mercedes - Der besser und schlauere soll Gewinnen dürfen!!!!!!

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