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Formel 1: Barcelona-Splitter - Rosberg jagte Hamilton

Friesacher im Doppelsitzer - Münzwurf bei Haas - Alonso nach Wimbledon?

Splitter vom Formel-1-Grand-Prix von Spanien in Montmelo bei Barcelona:

Zu einem merkwürdigen Wiedersehen zwischen den ehemaligen Mercedes-Rivalen Nico Rosberg und Lewis Hamilton soll es in London gekommen sein. Hamilton erzählte, er sei in der Nähe der Themse gelaufen, als er sich plötzlich verfolgt gefühlt habe. "Ich habe mich umgedreht und es war Nico! Er hat mich offenbar auf der Straße gesehen, ist aus dem Auto gesprungen und mir nachgelaufen. Also sind wir stehengeblieben und haben kurz miteinander geplaudert." Es sei das einzige Mal gewesen, dass sich die beiden seit dem Jahresende 2016 gesehen hätten, beteuerte der Brite. Dabei wohnen die beiden zumindest offiziell sogar im gleichen Apartmentkomplex im Monaco. Der Inhalt des Gesprächs blieb geheim.

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Fernando Alonso gab via den Sozialen Medien Anlass zu Spekulationen, zu welcher Sportart er wechseln will, wenn sein IndyCar-Abenteuer abgehakt ist. Auf Instagram postete der Spanier am Freitag ein Bild von sich auf dem Tennisplatz. "Den Körper aktiv halten", schrieb er dazu. Vielleicht reizt den McLaren-Piloten als Nächstes ja ein Seitensprung nach Wimbledon oder zu den French Open, wurde im Fahrerlager anschließend gewitzelt.

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Neu ist ab Barcelona ein optisches Detail an den Autos, das den Zuschauern das Verfolgen der Rennaction erleichtern soll. Auf Geheiß von Liberty Media muss die Startnummer auf der Nase nun mindestens 23 Zentimeter hoch und vier Zentimeter breit sein. Auch auf den Helmen muss die Nummer deutlich erkennbar sein. Die Namen der Fahrer haben eine Höhe von 15 Zentimetern und eine Breite von drei Zentimetern. Viele Teams bringen Abkürzungen der Namen (wie HAM für Hamilton oder VET für Vettel), die Nummern oder beides auf den teils ausladenden "Haifischflossen" an, die ab 2018 der Vergangenheit angehören sollen.

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Sein "Comeback" in der Formel 1, wenn man so will, gab am Freitag Patrick Friesacher. Der Kärntner, der 2005 elf Rennen für Minardi fuhr, bestieg vor dem ersten Training gemeinsam mit dem Ungarn Zsolt Baumgartner den Formel-1-Doppelsitzer. Das Gefährt geht ebenfalls auf das Bemühen von Liberty Media zurück, dem Fan neue Perspektiven auf die Motorsport-Königsklasse zu eröffnen. Ein glücklicher Gewinner wird am Wochenende mit einer Taxifahrt in dem Wagen beschenkt.

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Eine ungewöhnliche Lösung wählte das Haas-Team angesichts der Frage, welche Fahrer das einzige fertige Update-Paket am Freitag bereits im Training testen durfte: Es gab einen Münzwurf, den der Däne Kevin Magnussen gewann. Teamkollege Romain Grosjean aus Frankreich wurde auf Samstag vertröstet. In der ersten Trainingssession war der US-Rennstall vierte Kraft, Magnussen war als Siebenter knapp schneller als Grosjean.

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