FORMAT: Wiener Börse hat die fünftausend im Visier: ATX soll 5.000 Punkte erreichen

Kuras: Rechnen Ende des Jahres mit 5.200 Punkten Trotzdem sind führende Austro-Aktien nicht teuer

FORMAT: Wiener Börse hat die fünftausend im Visier: ATX soll 5.000 Punkte erreichen

Die Wiener Börse eilt von Rekord zu Rekord. Die Experten erwarten, dass der ATX heuer noch die magische Grenze von 5.000 Punkten überschreitet.

Manchmal werden Rekorde fast schon zur Alltäglichkeit. Als der ATX am 26. April mit 4.824 Punkten schloss, war das bereits das 15. neue Maximum der Wiener Börse seit Jänner 2007. Und die Feier eines runden Rekords ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit – die noch vor kurzem unerreichbar scheinende Hürde von 5.000 Punkten. Günther Artner, Chefanalyst der Erste Bank für Wien, prophezeit: „Diese Marke wird heuer sicher fallen.“ Birgit Kuras, Analysechefin der RCB, hat sogar einen klaren Zeitplan: „Ich erwarte die 5.000 schon im Juni und dann 5.200 zum Jahresende.“

Damit würde sich der Wiener Leitindex im Vergleich zum Oktober 2002, als der ATX bei 1.010 Punkten notierte, verfünffachen. Trotzdem sind die führenden Austroaktien nicht wirklich teuer, weil auch die Gewinne fast im gleichen Tempo mitgewachsen sind. Folge: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von derzeit knapp 15 (gemessen an den geschätzten Gewinnen der kommenden zwölf Monate) pendelte auch in den vergangenen Jahren in etwa auf diesem Niveau.

Und die Gewinne könnten sogar noch üppiger sprudeln als bisher erwartet. In der Regel erhöhen nämlich die Analysten ihre anfangs eher konservativen Prognosen im Laufe der Zeit deutlich. Als die Analysten Anfang 2005 zum ersten Mal die Gewinne aller Aktien im Jahr 2007 schätzten, rechnete man für den ATX erst mit insgesamt 240 Euro. Erste-Analyst Artner: „Inzwischen erreichen die Prognosen für 2007 schon 309 Euro als ATX-Gesamtgewinn, für 2008 sogar 325 Euro.“ Allein seit Anfang Jänner wurden die Schätzungen für heuer um drei Prozent erhöht, für das Bilanzjahr 2008 sogar um acht Prozent.

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