FORMAT: Mietbelastung laut AK-Index in vergangenen 5 Jahren um 20,2 % gestiegen

Negative Auswirkungen auf Kaufkraft in Österreich Arbeiterkammer fordert nun eine Gesetzesänderung

FORMAT: Mietbelastung laut AK-Index in vergangenen 5 Jahren um 20,2 % gestiegen © Bild: APA/dpa/Frank

Die Preise für Wohnungsmieten in Österreich sind zwischen 2001 und 2006 um 20,2 Prozent gestiegen. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner morgen, Freitag, erscheinenden Ausgabe. Die damit deutlich über der Inflationsrate liegende Mietpreiserhöhung geht aus dem aktuellen, FORMAT exklusiv vorliegenden Mietpreisindex der Arbeiterkammer vor. Angesichts der stagnierenden Nettoreallöhne bedeute dies eine klare Senkung der Kaufkraft, schreibt FORMAT.

"Das Ergebnis ist alamierend. Zwischen dreißig und vierzig Prozent des Nettoeinkommens fließt direkt in die Mieten. Betroffen sind vor allem jene Mieter, die in neu angemieteten Wohnungen leben", so AK-Mietrechtsexperte Franz Köppl gegenüber FORMAT. Der Fachmann fordert nun eine Gesetzesänderung. Köppl: "Es muss eine vertragliche Obergrenze für Zuschläge her. Diese sollte bei maximal fünfzig Prozent über dem Richtwert liegen. Auch müssen im Mietvertrag sämtliche Zuschläge aufgelistet werden." Zurzeit sei einzig der Lagezuschlag vermerkt.

Erste Gespräche mit dem Justizministerium laufen bereits. "Für konkrete Festlegungen ist es aber noch zu früh", so Christine Stockhammer, Sprecherin des Justizministeriums gegenüber FORMAT.

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