Fakten von

Flugzeugabsturz in Kirgistan -
Bisher 38 Tote geborgen

Suche nach zweitem Flugschreiber

Nach dem Flugzeugabsturz in Kirgistan sind die Bergungsarbeiten am Dienstag fortgesetzt worden. Etwa 700 Menschen seien im Einsatz. Wie die Agentur Interfax unter Berufung auf das Gesundheitsministerium in Bischkek berichtete, wurden bisher 38 Tote gefunden, darunter mindestens 15 Kinder. Außerdem seien zahlreiche Schwerverletzte in ein Krankenhaus gebracht worden.

Das Frachtflugzeug einer türkischen Airline war am Montag bei einem missglückten Anflug auf den Flughafen der Hauptstadt in ein Wohnviertel gekracht und hatte zahlreiche Häuser zerstört. Alle vier Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.

Unter den Trümmern suchten die Einsatzkräfte nach dem zweiten Flugschreiber, um weitere Aufschlüsse über die Absturzursache zu bekommen. Die kirgisischen Ermittler hatten zunächst einen Pilotenfehler in Betracht gezogen.

Die Behörden erklärten den Dienstag zu einem nationalen Trauertag. "Der Flugzeugabsturz mit so vielen Toten hat einen unfassbaren Verlust für das kirgisische Volk verursacht", sagte Präsident Almasbek Atambajew in einer Mitteilung.

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