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Billigflieger senken Flugkosten

Preise erreichen laut Hopper-Analyse nie wieder ursprüngliche Höhe

Flugzeug © Bild: Thinkstock

Zusammenschlüsse von Fluggesellschaften haben mehr als 70 Prozent der US-Passagierflüge bei vier großen Anbietern konzentriert. Billigflieger sind jedoch noch immer einflussreich in Bezug auf die Tarife. Eine aktuelle Erhebung von Hopper zeigt, dass Angebote von Airlines wie JetBlu, Spirit, Frontier, Alaska und Southwest auf einer bestehenden Verbindung dazu führt, dass der durchschnittliche Preis aller Anbieter um bis zu 67 Prozent sinkt.

Das sind zwar gute News für Reisende. Experten betonen aber, dass die beliebtesten Routen immer noch von den vier größten Anbietern United, Delta, Southwest sowie den bald zusammengehörenden American Airlines und US Airways dominiert werden. "Auch wenn die Billigflieger eine neue Route aufmachen, sinken die Tarife nur temporär. Das bleibt nicht für immer so," betont FareCompare-Mitgründer Rick Seaney.

Hopper wollte wissen, was geschah, wenn Billigflieger rund 150 neue Ziele anzufliegen begannen. Die Website analysierte die Tarife drei Monate vor und drei Monate nach Beginn. Wenn JetBlue auf einen Markt kam, fielen die Tarife am stärksten - und zwar um 67 Prozent. JetBlue begann mit der Verbindung von Boston nach Philadelphia im Mai 2013. Im Schnitt sanken in der Folge die Tarife aller Anbieter auf dieser Strecke von 356 Dollar auf 118 Dollar.

Konkurrenz belebt Geschäft

Laut Patrick Surry, dem leitenden Wissenschaftler bei Hopper, können die Preise bei Eintritt in den Markt sehr stark gesenkt werden. Spirit und Frontier Airlines konnten die Passagiertarife laut der Untersuchung auf einem neuen Markt im Schnitt um 30 Prozent senken. Obwohl die Preise später wieder langsam ansteigen, erreichen sie laut Seaney das ursprüngliche Niveau nicht mehr. "Je mehr Konkurrenz es gibt, desto besser ist es für die Konsumenten."

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