Flüchtlingsdrama vor den Küsten Italiens: Kinder an Folgen der Entkräftung gestorben

Mussten nigerianischer Kinderleichen ins Meer werfen Rund 400 Flüchtlinge innerhalb weniger Stunden

Flüchtlingsdrama vor den Küsten Italiens: Kinder an Folgen der Entkräftung gestorben © Bild: Reuters

In einer erneuten Flüchtlingswelle sind innerhalb weniger Stunden nahezu 400 illegale Einwanderer in Süditalien angekommen, darunter zahlreiche Frauen und Kinder. Ein Nigerianer berichtete nach der Ankunft auf Sizilien, bei der Überfahrt von Libyen aus seien seine zwei und vier Jahre alten Kinder an den Folgen von Entkräftung gestorben. Sie hätten die Leichen ins Mittelmeer werfen müssen.

Nach italienischen Medienberichten kamen in der jüngsten Flüchtlingswelle auf Sardinien etwa 150 Immigranten überwiegend aus Marokko und Algerien an und auf der Insel Lampedusa knapp 230. Sie werden auf Aufnahmelager verteilt.

(apa/red)